Titelaufnahme

Titel
Facebook or loss of face? : Zur Grenzdialektik direkter versus virtueller (indirekter) Kommunikation am Beispiel der Gruppendynamik
VerfasserLerchster, Ruth Erika ; Heintel, Peter
Erschienen in
Gruppe, Interaktion, Organisation. Zeitschrift für Angewandte Organisationspsychologie, [Cham, Switzerland], 2017, Jg. 48, H. 2, S. 91-102
ErschienenSpringer, 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypAufsatz in einer Zeitschrift
Schlagwörter (DE)Gruppendynamik / Soziale Netzwerke / Globalisierung / Virtuelle Kommunikation
Schlagwörter (EN)Group dynamics / Social network / Globalisation / Virtual communication
ISSN2366-6218
URNurn:nbn:at:at-ubk:3-76 Persistent Identifier (URN)
DOI10.1007/s11612-017-0365-7 
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ausgehend von paradigmatischen Ansprüchen der Gruppendynamik sowie Erfahrungen in gruppendynamischen Trainingsgruppen und Diskussionen mit Studierenden und Trainer/innen beschäftigen wir uns in reflexiver Form mit der Grenzdialektik von direkter und indirekter Kommunikation und deren Einfluss auf die Identitätsbildung junger Menschen. Wir widmen uns dem Zusammenhang von entgrenzender Globalisierung, einer Identitätssuche im Dschungel der Selbstoptimierungsmöglichkeiten, der Rolle der virtuellen, indirekten Kommunikation wenn es darum geht, in größtmöglicher Freiheit ein größtmögliches Maß an Zugehörigkeit zu kreieren und der Sehnsucht nach Individualität, die das Netz überfordert. Dabei geht es uns weniger um die Besonderheiten der Generationen „Y“ kritisch konnotiert kann diese Diskussion auch als Hype bezeichnet werden , vielmehr interessieren uns historische, gesellschaftspolitische und ökonomische Hintergrundfolien, welche unsere Kommunikationsprozesse steuern und beeinflussen und weshalb diese Entwicklungen insbesondere im gruppendynamischen Kontext verstärkte Aufmerksamkeit verdienen.

Zusammenfassung (Englisch)

Based on paradigmatic claims of group dynamics as well as experiences in group dynamic training groups and discussions with students and trainers, in reflexive form we deal with the dialectic of direct and indirect communication and its influence on the identity formation of young people. We are concentrating on the connection between border-limiting globalisation, an identity search in the jungle of self-optimisation possibilities and the role of the virtual, indirect communication, when it is about to develop the greatest possible degree of affiliation in the greatest possible freedom and the desire for individuality which overexert the world wide web. We are not focussing that much on the characteristics of the generations “why” or “what” this discussion can be critically connoted as well as being described as a hype we are more interested in the historic, socio-political and economic background which control and influence our communication processes and therefore these developments, especially in the group dynamic context deserve increased attention.

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