Titelaufnahme

Titel
We Want More - We Are More : Gruppendynamik ein kollektives und individuelles Wachstumsvehikel als Beitrag zur gegenwärtigen Migrationsherausforderung
VerfasserLerchster, Ruth Erika ; Spindler, Maria
Erschienen in
Gruppe, Interaktion, Organisation. Zeitschrift für Angewandte Organisationspsychologie, [Cham, Switzerland], 2016, Jg. 47, H. 4, S. 373-382
ErschienenSpringer, 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypAufsatz in einer Zeitschrift
Schlagwörter (DE)Gruppendynamik / Intervention / Migration / Diversity-Management
Schlagwörter (EN)Groupdynamic / Intervention / Migration / Diversity-Management
ISSN2366-6218
URNurn:nbn:at:at-ubk:3-67 Persistent Identifier (URN)
DOI10.1007/s11612-016-0346-2 
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We Want More - We Are More [0.31 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Beeindruckt von den aktuellen Wanderbewegungen in Europa und den damit verbundenen gesellschaftspolitischen und zivilgesellschaftlichen Herausforderungen gehen wir der Frage nach, welchen Beitrag gruppendynamische Lernformen in diesem Zusammenhang leisten können. Die Gruppendynamik, als Ort der praktischen Philosophie, versteht sich als Intervention per se, in welcher sich Kollektive mit Diversität auseinandersetzen, sich entwickeln können und Partizipation erleb- und erlernbar ist. Ausgangspunkt für diese Form der Entwicklung ist die Auseinandersetzung mit dem Fremden, den Unterschieden und dem damit in Verbindung stehenden „in Frage stellen“. Herausgearbeitet wird der Zusammenhang zwischen individuellen und kollektiven Gestaltungsprozessen im Umgang mit persönlichen, kulturellen, moralischen und sozialen Grenzziehungen. Der Beitrag fokussiert emotionale Auswirkungen Unsicherheit und Angst als Begleiterscheinung der Zuwanderung sowie die theoretische Hintergrundfolie des Fremden, diskutiert den Sinn und die Möglichkeiten partizipativ-gestaltender Interventionsformen zur Wissensgenerierung und stellt die Frage, warum wir „mehr“ sind, „mehr“ wollen und wovon wir künftig „mehr“ brauchen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Impressed with the current migration in Europe and the connected socio-political and civil-societal challenges, we examine the question which contribution group-dynamic learning forms and its paradigms can raise awareness for a shared created future. Group dynamics understands itself as a place of practical philosophy, as intervention per se, where collectives can emancipate and participation should become alive. The origin of this idea is the examination with the unknown, the differences and the linked questioning of subjective truths, feelings and convictions. The connection between individual as well as collective self-enlightenment processes and the competence extension dealing with personal, cultural, moral, social etc. boundaries.

We focus on the emotional effects (uncertainty and fear as a side effect of migration) as well as the theoretical background of the unknown and discuss the sense and the possibilities of participative-designed intervention forms of knowledge creation. Taking into account that several issues of collaboration for a shared future cannot be solved without the people concerned, we examine why we are “more”, why we want “more” and from what we will need “more”.

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