Titelaufnahme

Titel
Evidenztriangulation in der Gesundheitsforschung : Kombination von experimentellen, deskriptiven und inhaltsanalytischen Ansätzen
VerfasserMayring, Philipp
Erschienen in
Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Berlin ; Heidelberg ; Wiesbaden, 2017, Jg. 69, H. 2 Supplement, S. 415-439
ErschienenSpringer, 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypAufsatz in einer Zeitschrift
Schlagwörter (DE)Methoden der empirischen Sozialforschung / Mixed Methods / Qualitative Methoden / Quantitative Methoden / Evaluationsforschung / Evidenzhierarchie / Triangulation
ISSN1861-891X
URNurn:nbn:at:at-ubk:3-33 Persistent Identifier (URN)
DOI10.1007/s11577-017-0464-z 
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der Beitrag schildert zunächst Probleme eines rein quantitativen Methodenverständnisses. Sodann werden die Besonderheiten der gesundheitsforschung herausgestellt, die ein komplexes methodisches Vorgehen verlangen. Die heute gängige Vorstellung vom quantitativ-experimentellen Design (randomisierte kontrollierte Studien) als einzig fundierte Vorgehensweise oder als Spitze der Evidenzhierarchie wird kritisiert und das Konzept einer Evidenztriangulation im Sinne eines Mixed-Methods-Ansatzes dagegengestellt. Das Vorgehen wird an einer Beispielstudie verdeutlicht. Zur Evaluation einer Einrichtung zur Beratung und Betreuung Drogenabhängiger werden nacheinander vier methodisch unterschiedliche Bausteine vorgestellt. Ein experimentell orientierter Vorher-nachher-Vergleich mit standardisierter Methodik, qualitative Interviews mit den Klienten und qualitativ-inhaltsanalytischer Auswertung, qualitative und quantitative Dokumentenanalyse sowie ein Selbstevaluationsbaustein wurden hier eingesetzt. Um die unterschiedlichen Ergebnisse zusammenzuführen, wird schließlich ein dialektisches wissenschaftstheoretisches Argumentieren vorgeschlagen.

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