Titelaufnahme

Titel
Erwartungen an Beraterinnen und Berater für Schulentwicklung / Reinhard Bodlak
VerfasserBodlak, Reinhard
Begutachter / BegutachterinRauch, Franz ; Reitinger, Johannes
ErschienenKlagenfurt, Juni/2017
Umfang303 Seiten : Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftAlpen-Adria-Universität Klagenfurt, Dissertation, 2017
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDissertation
URNurn:nbn:at:at-ubk:1-30175 Persistent Identifier (URN)
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Erwartungen an Beraterinnen und Berater für Schulentwicklung [2.76 mb]
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Zusammenfassung

Unter Schulentwicklung wird meist eine bewusste und systematische Weiterentwicklung der Einzelschule verstanden (vgl. Holtappels, 2010). Dies erfolgt in Österreich u. a. mithilfe von Qualitätsmanagementsystemen (SQA und QIBB) und soll eine Steigerung der Wirksamkeit von Unterricht und Erziehung bewirken. Zunehmend werden Schulen im Rahmen ihrer Entwicklungsprozesse von Schulentwicklungsberatern und -beraterinnen begleitet. Dies bedarf gut ausgebildeter Personen, die die Schulen moderierend in ihrem Prozess unterstützen (vgl. Peniuk, 1999). Aus diesem Grund wurden in den Jahren 2011- 2013 an der Pädagogischen Hochschule Wien (im Rahmen von 4-semestrigen Lehrgängen) Lehrerinnen und Lehrer zu systemischen Berater*innen ausgebildet. Im theoretischen Teil dieser Arbeit werden das Schulentwicklungsverständnis sowie seine Wandlung im Lauf der Zeit beschrieben, Schulentwicklung wird mit erziehungstheoretischen Perspektiven verglichen, die Qualitätsinitiativen QIBB und SQA werden gegenübergestellt und die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Management-, Prozess- und systemischer Beratung werden betrachtet. In weiterer Folge werden die speziellen Bedingungen für Berater*innen im Schulkontext, wie z. B. das Zusammenspiel von Organisations-, Unterrichts- und Personalentwicklung, beschrieben. Insbesondere werden das Beraten im schulischen Umfeld, das Arbeiten in Tandems und die Unterschiede zwischen internen und externen Berater*innen diskutiert. Am Beispiel von drei Einzelfällen wird mithilfe von elf leitfadengestützten Interviews und Dokumentenanalysen den Erwartungen an Schulentwicklungsberater*innen nachgegangen. Befragt wurden jeweils die beauftragende Schulleitung, die Mitglieder der Schulentwicklungsteams und die Beraterinnen der jeweiligen Schulen. Mithilfe der Einzelfallanalysen werden Hypothesen gebildet, die in einer anschließenden Cross-Case-Analyse gegenübergestellt und verglichen werden. Die sich daraus ergebenden Schlussfolgerungen bezogen auf die Forschungsfragen stellen einen Überblick über den Einsatz erfolgreicher und weniger erfolgreicher Beratungsmaßnahmen dar, präsentieren die von Berater*innen erwarteten Kompetenzen und geben Hinweise für die Optimierung der Aus- bzw. Fortbildung von Berater*innen. Praxisempfehlungen und Ausblicke auf weitere Forschungsfelder runden die Arbeit ab.

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