Titelaufnahme

Titel
Wie nutzen Konsumenten die Rationalität anderer Konsumenten? / Urska Hudnik Miller
Weitere Titel
How the Consumers use Rationality of Other Consumers?
VerfasserHudnik Miller, Urska
Begutachter / BegutachterinPelzmann, Linda ; Vitouch, Oliver
Erschienen2006
Umfang199 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftKlagenfurt, Alpen-Adria-Univ., Diss., 2006
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzKB2006 04 ; OeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Massenpsychologie/Kortikale Entlastung/Neuroökonomie/Rationalität/Spiegelneuronen/Konsumentenverhalten
Schlagwörter (EN)Mass Psychology/Cortical Relief/Neuroeconomics/Ecological Rationality/Mirror Neurons/Consumer Behavior
Schlagwörter (GND)Käufer / Entscheidungsverhalten / Massenpsychologie / Kaufverhalten / Neuropsychologie
URNurn:nbn:at:at-ubk:1-28933 Persistent Identifier (URN)
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Wie nutzen Konsumenten die Rationalität anderer Konsumenten? [9.48 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die "alten" Regeln der konventionellen ökonomischen Theorien gelten nicht immer und überall. Gewisse Handlungen passieren bevor das Gehirn überhaupt die Zeit hatte, die Handlung zu registrieren und den richtigen Entscheidungsmechanismus zu aktivieren. Ich versuche in meiner Arbeit neue Modelle darzustellen, welche das prärationale Verhalten der Menschen besser erklären können. Oft orientieren sich die Marktteilnehmer nicht an den Preisen oder an individuellen Entscheidungen, sondern werden von Other-Directedness beeinflusst: geleitet von Emotionen und Instinkten oder vom Verhalten anderer Menschen in ihrer Umgebung. Diese anderen Menschen sind vor allem in Situationen wie Unsicherheit oder Euphorie eine wichtige Ressource an Informationen und Orientierung. Auf der Suche nach den Gründen für das irrationale Anlegerverhalten greifen die Ökonomen und Finanzwissenschaftler auf andere Disziplinen zurück. Eine davon ist die Psychologie. Das Ergebnis dieser Verbindung ist die Behavioral Finance.

Zusätzlich kommt der technische Fortschritt im Bereich der Gehirnforschung dazu, mit dem es nun möglich ist, durch neue Hilfsmittel wie Kernspintomographie, die Suche nach den biologischen Ursachen des Anlegerfehlverhaltens zu vertiefen. Erst in den letzten Jahren ist durch moderne Bildgebungsmethoden möglich geworden, auch das komplexere Verhalten, und was dabei im Gehirn passiert, genauer zu untersuchen.

Zusammenfassung (Englisch)

For a long time, rational decision-making was the only way to explain consumer's behavior. Feelings, emotions, and other factors, if any, were neglected for decades. Recently, several fMRI studies have shown that the decision making process is influenced and sometimes even controlled by emotions. Is it only the emotions, or are there other factors, that guide consumer's behavior? Consumers adapt their behavior to the structure of the information available in the environment where they form expectations. One factor in people's environments is other people. ' "Others" are a significant source of information and means of orientating oneself. In conditions such as uncertainty, insecurity, anxiety but also euphoria, it is "the others" who provide market participants with coordinates. The purpose of my work is to pass forward an approach that relates to consumers' other-directedness and to demonstrate that reacting to others, using the rationality of others, can, in some way, substitute decision-making. I also describe how the new science of Neuroeconomics can help us better understand consumer' s behavior.

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