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Title
Der zweisprachige Unterricht an zweisprachigen Volksschulen in Kärnten aus der Perspektive der Lehrer/innen und Eltern : eine empirische Studie zur Gleichwertigkeit der Unterrichtssprachen Deutsch und Slowenisch / Katharina Ogris
Additional Titles
Bilingual education at bilingual elementary schools in Carinthia from a teachers' and parents point of view. An empirical study on German and Slovene as languages of instruction
AuthorOgris, Katharina
CensorWakounig, Vladimir ; Doleschal, Ursula
Published2011
Description365 S. : Ill., graph. Darst.
Institutional NoteKlagenfurt, Alpen-Adria-Univ., Diss., 2011
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in engl. und slowen. Sprache
LanguageGerman
Bibl. ReferenceKB2011 05 ; OeBB
Document typeDissertation (PhD)
Keywords (DE)zweisprachiger Unterricht / Minderheitenschulwesen / Kärnten / Slowenisch / Linguizismus
Keywords (EN)bilingual education / minority education system / Carinthia / Slovene / linguicism
Keywords (GND)Kärnten / Slowenisch / Volksschule / Zweisprachiger Unterricht
URNurn:nbn:at:at-ubk:1-27965 Persistent Identifier (URN)
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Der zweisprachige Unterricht an zweisprachigen Volksschulen in Kärnten aus der Perspektive der Lehrer/innen und Eltern [4.99 mb]
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Abstract (German)

Im Zentrum des Interesses der vorliegenden Dissertation steht die Stellung der slowenischen Sprache im Kontext des Minderheitenschulwesens in KÃ$rnten. BerÃcksichtigt werden dabei auch jene historischen, sozialen und familiÃ$ren Faktoren, welche die Position des Slowenischen beeinflussen. Mit Abhandlungen zur Historie des zweisprachigen Unterrichts sowie einer ErÃrterung des Terminus "Linguizismus" wird die Arbeit eingeleitet. In einer ausfÃhrlichen empirischen Studie wurden Interviews mit LehrerInnen und Eltern durchgefÃhrt und analysiert, um den Aspekt der gesetzlich verankerten Gleichwertigkeit beider Unterrichtssprachen in seinen schulischen, vor- und auÃerschulischen Facetten zu beleuchten. Das Fazit der Untersuchung ist, dass die slowenische Sprache deutlich von der deutschen Sprache dominiert wird; eine gleichwertige Stellung beider Unterrichtssprachen kann nicht bestÃ$tigt werden. Daraus ergeben sich lediglich basale Slowenischkenntnisse der SchÃlerInnen. Empfohlen wird daher eine Ãnderung des Sprachlernsystems in ein Immersionsmodell, das unter Einbezug aller Involvierten (der LehrerInnen, SchÃlerInnen, Eltern sowie der SchulbehÃrde) konsequent eingefÃhrt werden soll. Ziel sind bessere Sprachkompetenzen der SchÃlerInnen sowie eine damit verbundene Aufwertung des Prestiges der slowenischen Sprache. Die Arbeit stellt eine Bestandsaufnahme des Unterrichts in deutscher und slowenischer Sprache in zweisprachigen Volksschulen dar und ist als Basis fÃr die Entwicklung neuer Sprachlernmodelle relevant.

Abstract (English)

This dissertation investigates the position of Slovene within the minority education system of Carinthia in the context of historical change, social relations and family life. According to the language legislation, both Slovene and German are to be used to about the same extent in the classroom settings of bilingual schools. Reassessing the current situation, this study provides the basis for the development of new methods of second language education. The theoretical part includes the history of bilingual education in Carinthia as well as a discussion of the concept of linguicism, whereas practical research consists of an empirical study based on the evaluation of twenty-two interviews carried on with parents and teachers. The findings from this research provided evidence that German clearly dominates all areas of bilingual education, resulting in an overall poor proficiency in Slovene amongst pupils. The author of the study recommends to change the system into an immersion model involving pupils, teachers and parents alike, promoting both the use and the appreciation of Slovene.

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