Titelaufnahme

Titel
Der Humor und seine Funktionen in der sozialen Interaktion / Christoph Scheidl
Weitere Titel
Humour and its functions in social interactions
VerfasserScheidl, Christoph
Begutachter / BegutachterinKrainz, Ewald ; Schwarz, Gerhard
Erschienen2013
Umfang738 S. : graph. Darst.
HochschulschriftKlagenfurt, Alpen-Adria-Univ., Diss., 2013
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Humor / Gruppendynamik / Intervention / Interaktion / Funktionsmodell / Interventionsforschung
Schlagwörter (EN)humor / intervention / interaction / model / group dynamics
Schlagwörter (GND)Humor / Interaktion / Kommunikation / Gruppendynamik
URNurn:nbn:at:at-ubk:1-26878 Persistent Identifier (URN)
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Der Humor und seine Funktionen in der sozialen Interaktion [15.65 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Dissertation beschÃ$ftigt sich mit den Effekten und Konsequenzen des menschlichen Humors, die in der sozialen Interaktion spÃrbar werden. In einer theoretischen Aufarbeitung werden bis dato existente Quellen genutzt um ein facettenreiches Bild Ãber dieses zwischenmenschliche PhÃ$nomen zu zeichnen.

Im Anschluss daran baut eine dreistufige, qualitative Empirie auf, die aus folgenden Forschungsphasen besteht:

- Explorative Vorphase - Labostudie - Feldforschung Die beiden ersten Phasen wurden im Rahmen von gruppendynamischen Seminaren durchgefÃhrt. Innerhalb der Feldstudie werden FÃhrungskrÃ$fte eines Ãsterreichischen Finanzdienstleisters in qualitativer Manier befragt und beobachtet. Ihre Erfahrungen und ZugÃ$nge werden in weiterer Linie als Basis fÃr VerhaltensratschlÃ$ge, die sich auf den Umgang mit Humor in der FÃhrungsarbeit beziehen, genutzt. Als primÃ$res Ergebnis kristallisiert sich ein Funktionsmodell des menschlichen Humors heraus, das sich im Verlauf der Forschungsphasen immer weiter spezifiziert.

Das angesprochene Modell besteht aus insgesamt neun Kategorien, in denen der menschliche Humor Funktionen innerhalb der sozialen Interaktion Ãbernimmt. Diese sind:

- Druckabbau/Coping - Vertrauen - KreativitÃ$t - Konflikt - Soziale Distanz - Perspektivenwechsel - GruppenkohÃ$sion - Macht/Einfluss - Aufmerksamkeit erzeugen Die "Grounded Theory" findet dabei als grundlegende wissenschaftliche Methode (vgl. Glaser und Strauss) ihre Anwendung. Die GrundsÃ$tze der Interventionsforschung dienen als zweites Wissenschaftsparadigma, an dem sich diese Doktorarbeit orientiert. Ein zentraler Grundsatz darin liegt in der RÃckspiegelung der Forschungsergebnisse an die befragten FÃhrungskrÃ$fte der Feldstudie. Dieser Forderung wird mittels eines speziell gestalteten Humorworkshops Rechnung getragen. Die teilnehmenden EntscheidungstrÃ$ger werden dabei einerseits mit den Spezifika der beforschten Organi konfrontiert und andererseits die genannten Wirkungsfelder des menschlichen Humors vor Augen gefÃhrt.

Zusammenfassung (Englisch)

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