Titelaufnahme

Titel
Die geschlechtsspezifischen Bewältigungsformen der Depression in Hinblick auf Suchtrisiko, Suizidalität und Therapiebereitschaft : eine psychoanalytisch orientierte Einzelfallanalyse / Andrea Jansche
Weitere Titel
The gender-specific coping-strategies of depression regarding the risk of habit formation, suicidality and the willingness of treatment
VerfasserJansche, Andrea
Begutachter / BegutachterinKrefting, Axel ; Mayring, Philipp
Erschienen2006
Umfang283 Bl. : 1 CD-ROM
HochschulschriftKlagenfurt, Alpen-Adria-Univ., Diss., 2006
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzKB2006 04 ; OeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Depressionsbewältigung / Geschlechterunterschiede / depressiver Grundkonflikt / Suchtrisiko / Suizidneigung / Therapiebereitschaft / psychoanalytische Theorien / qualitative Inhaltsanalyse / Einzelfallstudie / therapeutische Reaktionen
Schlagwörter (EN)coping with depression / gender differences / depressive basic conflict / risk of habit formation / suicidality / willingness of treatment / psychoanalytic theories / qualitative content analysis / single case study / therapeutic reactions
Schlagwörter (GND)Depression / Bewältigung / Krankheitsbild / Geschlechtsunterschied / Psychoanalyse
URNurn:nbn:at:at-ubk:1-26773 Persistent Identifier (URN)
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Die geschlechtsspezifischen Bewältigungsformen der Depression in Hinblick auf Suchtrisiko, Suizidalität und Therapiebereitschaft [23.52 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Schrift handelt von den Geschlechtsunterschieden im Krankheitsbild und den Bewältigungsformen der Depression. Aus diesem Grund wurde eine klinische Stichprobe im ambulanten sowie stationären Setting gezogen, welche aus 16 depressiven Patientinnen und Patienten besteht. Diese Arbeit fokussiert moderne psychoanalytische Theorien im Zusammenhang mit der psychischen Entwicklung von Männern und Frauen. Die Differenzierung und Definition des Copings bezieht sich auf das Suchtrisiko von Alkohol und/oder Drogen, der Suizidneigung sowie der Therapiebereitschaft. Des Weiteren wird das Konzept des depressiven Grundkonfliktes in dieser Abhandlung vorgestellt. Diese Untersuchung zielt auf den Zusammenhang zwischen Geschlecht, Depressionsbewältigung sowie der sekundären Ausprägung des depressiven Grundkonfliktes. Ferner werden die spezifischen Gegenüberragungsreaktionen im Zusammenhang mit dem depressiven Grundkonflikt, den Bewältigungsformen und dem Geschlecht der Patienten untersucht. Das Forschungsdesign bezieht sich auf eine Pilotstudie, eine Einzelfallanalyse und der qualitativen Inhaltsanalyse kombiniert mit dem "Brief-Symptom-Inventory" Fragebogen. Schließlich soll Kritik an der so genannten "Evidence-Based-Forschung" innerhalb der Psychologie sowie der psychoanalytisch orientierten Forschung geübt werden und zum Nachdenken über dieses Forschungsgebiet anregen.

Die Patientinnen und Patienten wurden sowohl im Zentrum für seelische Gesundheit des Landeskrankenhauses Klagenfurt auf den Stationen F5 und 07 als auch in der Psychotherapeutischen Ambulanz von pro mente Kärnten, ebenfalls in Klagenfurt, befragt. Die erstgenannte Institution behandelt auf besagten Stationen im stationären Setting überwiegend depressive Patientinnen und Patienten aber auch bipolar erkrankte Personen sowohl medikamentös als auch psychotherapeutisch. Ferner werden sie klinisch-psychologisch untersucht. Die Psychotherapeutische Ambulanz bietet den Patientinnen und Patienten störungsspezifische Gruppentherapien an, wobei auch eine klinisch-psychologische Diagnostik angeboten wird. Die in dieser Schrift befragten Personen gehörten der Depressionsgruppe an, welche sich zweimal in der Woche trifft.

Zusammenfassung (Englisch)

This paper is about gender differences in the manifestation of the depressive disorder and the coping with depression. Therefore, there was made a clinical sampling in an outpatient and an in-patient treatment setting consisting of 16 male and femnale depressive patients.

This work focusses on modern psychoanalytic theories corresponding to the psychological development of men and women. The copings differentiation and definition relates to the danger of habit formation of alcohol and/or drungs, the disposition of committing suicide, and the willingness of treatment. Moreover, the concept of the depressive basic conflict is introduced at this treatise. This research work aims at the connection between gender, coping with depression and the secondary develpment of the depressive basic conflict. Further, the specific counter-transferrence reactions in connection with the depressive basic conflict, the coping strategies and the patients` gender are examined.

The research design corresponds to a pilot study, an isolated case analysis and the qualitative content analysis combined with the "Brief-Symptom-Inventory" questionnaire. Finally, the so called "Evidence-Based-Research" within Psychology and the psychoanalytically oriented discipline should be critizised and encourage to think about this research field.

The male and female patients were examined in the "Zentrum für seelische Gesundheit" in the main Carinthian hospital in Klagenfurt in the departmets F5 and 07 and the "Psychotherapeutische Ambulanz" of "pro mente Kärnten" also in Klagenfurt. In the main hospoital, there is an inpatient setting treating depressive and manic-depressive patients with medicine and psychotherapy in these mentioned depaertments. Furthermore, they get a clinical-psychological examination. The second institution contains out-patient disorder-specific treatment groups, in this case there were interviewed deprssive patients, who meet themselves in this therapeutic group twice a week.

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