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Title
Emotionale Schieflage - Liebeskummer : vom vertrauten WIR ins verlassene ICH / Woitischek Barbara
Additional Titles
Emotional imbalance - lovesickness : from the intimate We to the abandoned I
AuthorWoitischek, Barbara
CensorGlück, Judith ; Ottomeyer, Klaus
Published2014
Description223 Bl. : Ill., graph. Darst.
Institutional NoteKlagenfurt, Alpen-Adria-Univ., Diss., 2014
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in engl. Sprache
LanguageGerman
Bibl. ReferenceOeBB
Document typeDissertation (PhD)
Keywords (DE)Liebeskummer / Erleben / Verarbeiten / Emotionen / Bindung / Persönlichkeitsmerkmale / kritisches Lebensereignis / Bewältigungsstrategien
Keywords (GND)Liebeskummer / Gefühl
URNurn:nbn:at:at-ubk:1-26408 Persistent Identifier (URN)
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Emotionale Schieflage - Liebeskummer [2.62 mb]
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Abstract (German)

In der vorliegenden Arbeit ist es gelungen, Liebeskummer aus geschlechts- und altersspezifischer Sicht zu betrachten und BezÃge zu psychologischen Konstrukten herzustellen. Es zeigte sich, dass das Liebeskummer-Erleben mit bestimmten Emotionen einhergeht und das Erfahren und FÃhlen dieser "emotionalen Schieflage" von der PersÃnlichkeit und den Erlebnissen und Erfahrungen des Einzelnen abhÃ$ngt. Zusammenfassend lÃ$sst sich aus den Ergebnissen schlieÃen, dass Liebeskummer als eine erregende und wiederkehrende Situation angesehen wird, wobei MÃ$nner und Frauen des mittleren Erwachsenenalters diese "emotionale Schieflage" als intensiver, dauerhafter und nachhaltiger einschÃ$tzen. Unterschiede lieÃen sich dabei zum Teil auf die Verschiedenheit zwischen den Geschlechtern und den Altersgruppen zurÃckfÃhren. Die Chance, das Lebenskonzept neu zu ÃberprÃfen bzw. neu zu gestalten, scheint vor allem fÃr Personen des mittleren Erwachsenenalters von Bedeutung zu sein. Der Trennungsschmerz bewirkt allerdings eine Interaktion zwischen KÃrper, Geist und Seele, die sowohl bei Frauen als auch bei MÃ$nnern aller Altersgruppen unterschiedliche BewÃ$ltigungsstrategien zur Folge hat. PersÃnlichkeitsmerkmale scheinen eine Rolle zu spielen. Wie sich gezeigt hat, wirkt sich Neurotizismus negativ auf das Erleben und Verarbeiten von Liebeskummer aus, positive ZusammenhÃ$nge in Bezug auf das Verarbeiten dieser "emotionalen Schieflage" zeigen sich hingegen bei Extraversion und Offenheit. Die vorliegenden Ergebnisse sollen weitere Bausteine fÃr wissenschaftliche Studien sein.

Abstract (English)

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