Bibliographic Metadata

Title
Aufbau eines integralen Geschäftsmodells einer Shared-Services-Einheit, abgeleitet aus dem übergelagerten Geschäftsmodell der Unternehmung / Matthias Egelhaaf
Additional Titles
Development of a comprehensive business model for a Shared-Services-Unit, derived from the business model of an enterprice
AuthorEgelhaaf, Matthias
CensorNeumann, Robert ; Mussnig, Werner
Published2008
DescriptionX, 279 Bl. : graph. Darst.
Institutional NoteKlagenfurt, Alpen-Adria-Univ., Diss., 2008
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
LanguageGerman
Bibl. ReferenceKB2008 07 ; OeBB
Document typeDissertation (PhD)
Keywords (DE)Shared Services / Shared-Service-Center / Shared-Services-Center / Shared Service Center / Bündelung interner Dienstleistungen / Interne Dienstleistungen / administrative Prozesse
Keywords (EN)Shared Services / Shared-Service-Center / Shared-Services-Center / Shared Service Center / Bundling of internal support processes / internal support processes / administrative processes
Keywords (GND)Unternehmen / Organisation / Dienstleistungszentrum
URNurn:nbn:at:at-ubk:1-26186 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
 The work is publicly available
Files
Aufbau eines integralen Geschäftsmodells einer Shared-Services-Einheit, abgeleitet aus dem übergelagerten Geschäftsmodell der Unternehmung [1.45 mb]
Links
Reference
Classification
Abstract (German)

Dezentralisierung - seit den 1980er Jahren fÃr Unternehmen das Schlagwort, um auf die zunehmende Globalisierung und Fokussierung des GeschÃ$ftes vorbereitet zu sein. Viele Unternehmen gingen dazu Ãber, ihre Organisation an Kernkompetenzen oder Kundengruppen auszurichten und in selbststÃ$ndige strategische GeschÃ$ftseinheiten zu segmentieren. Das Ziel: mehr FlexibilitÃ$t im Vergleich zu einem vormals zentralistisch aufgebauten Unternehmen.

Doch es zeigte sich schnell, dass den Vorteilen der selbstÃ$ndigen GeschÃ$ftseinheiten auch erhebliche Nachteile bei den internen Dienstleistungs- und Verwaltungsprozessen gegenÃber standen. Diese Nachteile, wie etwa lokal unterschiedliche AblÃ$ufe gleicher Prozesse in den GeschÃ$ftseinheiten, ineffiziente und ineffektive interne Dienstleistungen, nicht standardisierte Informationstechnologie, verteilte Systeme, hoher Infrastrukturbedarf pro GeschÃ$ftseinheit und folglich eine erschwerte Gesamtunternehmenssteuerung, fÃhrten zu Doppelarbeit, hohen Gemeinkosten, unwirtschaftliche Ressourcenallokation und wurden von Investoren in der Unternehmensbewertung durch einen Conglomerate Discount bestraft.

Aus Sicht des Gesamtunternehmens stellt sich folgerichtig die Frage:

Gibt es eine komplementÃ$re Strategie und Organisationsform, bei der sich alle Vorteile der Dezentralisierung nutzen lassen, gleichzeitig jedoch die Nachteile bei den internen Dienstleistungs- und Verwaltungsprozessen vermieden werden kÃnnen? Shared Services sind ein mÃglicher Ansatz, um gerade Doppelarbeit, hohe Gemeinkosten sowie unwirtschaftliche Ressourcenallokation zu vermeiden.

Die Idee der Shared Services entspringt diversen praxisorientierten Organisationskonzepten und strebt an, interne KundenwÃnsche effizienter zu befriedigen. Als Shared Services sind also diejenigen Aufgaben und AktivitÃ$ten zu verstehen, die in verschiedenen Unternehmensteilen anfallen und abteilungsÃbergreifend zusammengefass kÃnnen:

Produkte und Dienstleistungen werden standardisiert, optimiert und zu einer kundenorientierten ProblemlÃsung gebÃndelt. Diese geteilte Nutzung (1:n-Beziehung) und BÃndelung verschafft dem Unternehmen signifikante Skaleneffekte hinsichtlich Kosten, Kompetenz und Geschwindigkeit. Shared Services dienen also der Optimierung des Ressourceneinsatzes und einer QualitÃ$tsverbesserung der internen Dienstleistungen.

Die LeistungsbÃndelung erfolgt in einer semi-autonomen, service- und marktorientierten Organisationseinheit mit eigener Erfolgsverantwortung - dem Shared-Service-Center. Diese neue, "sauber abgegrenzte" organisatorische Einheit besitzt keinerlei Kompetenz zur Festlegung von Strategien und Richtlinien, sondern dient ausschlieÃlich der Bereitstellung qualitativ hochwertiger Dienstleistungen fÃr mehrere GeschÃ$ftseinheiten. Im Fokus der konsequent kundenorientiert handelnden Shared-Services-Center stehen transaktionsbezogene, standardisierte interne Dienstleistungen. Sie liefern also diejenigen Dienste, die zwar alle GeschÃ$ftseinheiten benÃtigen, jedoch nicht selbst in der geforderten QualitÃ$t und Effizienz erbringen kÃnnen. Das Management des Shared-Service-Centers ist demnach nicht der Unternehmensleitung, sondern den einzelnen GeschÃ$ftseinheiten gegenÃber verantwortlich.

Abstract (English)

No abstract available

Stats
The PDF-Document has been downloaded 21 times.