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Title
Menschen mit Behinderung und MigrantInnen - diskriminiert in der Arbeitswelt?! : welche Faktoren fördern bzw. behindern (aus der Sicht der Betroffenen) die Integration in den Arbeitsmarkt / Gudrun Egger
Additional Titles
People with disabilities and migrants - discrimination in the workplace?
AuthorEgger, Gudrun
CensorWakounig, Vladimir ; Sting, Stephan
Published2014
DescriptionIII, 404 S. : 1 CD-ROM ; graph. Darst.
Institutional NoteKlagenfurt, Alpen-Adria-Univ., Diss., 2014
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
LanguageGerman
Bibl. ReferenceOeBB
Document typeDissertation (PhD)
Keywords (DE)Menschen mit Körperbehinderung / Menschen mit Sinnesbeeinträchtigung / MigrantInnen / Stigmatisierung / Diskriminierung / Integration / Inklusion
Keywords (EN)People with physical disability / People with sensory impairment / migrants / stigma / discrimination / integration / inclusion
Keywords (GND)Österreich / Arbeitsmarkt / Körperbehinderter / Diskriminierung / Integration / Österreich / Arbeitsmarkt / Einwanderer / Diskriminierung / Integration
URNurn:nbn:at:at-ubk:1-24849 Persistent Identifier (URN)
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Menschen mit Behinderung und MigrantInnen - diskriminiert in der Arbeitswelt?! [2.3 mb]
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Abstract (German)

Die vorliegende Dissertation beschÃ$ftigt sich mit der alltÃ$glichen, besonders aber mit der beruflichen Ausgrenzung und Diskriminierung von Menschen mit kÃrperlicher bzw.

SinnesbeeintrÃ$chtigung oder mit Migrationshintergrund. Die Ãsterreichische Arbeitsmarktlage ist oft verunsichert, besonders in Krisenzeiten, aber auch in stabileren Phasen ist es fÃr viele Menschen und besonders fÃr bestimmte Personengruppen erschwert, eine adÃ$quate Arbeitsstelle zu bekommen.

Obwohl entsprechende gesetzliche Grundlagen zur Antidiskriminierung und Gleichstellung vorhanden sind, hat sich sowohl in der Theorie als auch in der empirischen Forschung gezeigt, dass Menschen mit Behinderung und MigrantInnen aufgrund von Vorurteilen und Stigmatisierungen diskriminierendem Verhalten durch ihre Umwelt ausgesetzt sind. Dadurch ist auch der Zugang zum Arbeitsmarkt fÃr die betroffenen Personengruppen erschwert bzw. gehemmt, was in weiterer Folge oftmals zu Ausgrenzung und Isolation fÃhrt und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erschwert bzw. verhindert.

Folglich hat sich in der vorliegenden Dissertation gezeigt, dass obwohl schon viele Handlungen hinsichtlich der Integration von Menschen mit Behinderung oder MigrantInnen gesetzt wurden, die AntidiskriminierungsmaÃnahmen in Ãsterreich noch in den AnfÃ$ngen stehen.

Es besteht groÃer Bedarf an weiteren MaÃnahmen, vor allem auch hinsichtlich der Sensibilisierung der BevÃlkerung, denn vorurteilsbehaftete, stigmatisierende Einstellungen bewirken das Fortbestehen von Ungleichheiten, was sich besonders auf dem Arbeitsmarkt auswirkt. Daher sollte es in politischer Verantwortung, bleiben, effektive gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die gleichberechtigte Praxis forcieren und damit einen wesentlichen Bestandteil in der BekÃ$mpfung von Diskriminierung darstellen. Denn jeder Mensch soll unabhÃ$ngig von Herkunft, Aussehen, Behinderung und Sprachkenntnissen das Recht haben, Respekt, Anerkennung und Akzeptanz von seinen Mitmenschen zu erfahren.

Abstract (English)

The present thesis deals with the everyday, but especially with the professional exclusion and discrimination against people with physical or sense impairment or with an immigrant background. The Austrian labor market is often uncertain, especially in times of crisis, but also in more stable phases it is difficult for many people and especially for certain groups of people to obtain an adequate job.

Although appropriate legal basis for anti-discrimination and equality are present, it has been shown both in theory and in empirical research that people are exposed with disabilities and migrants because of prejudice and stigmatization discriminatory behavior by their environment. Therefore also access to the labor market for the affected groups is difficult or inhibited, which often leads to exclusion and isolation. Consequently, it has been shown in this thesis that, although many acts were already set with disabilities and migrants with regard to the integration, the anti-discrimination policies in Austria are still in their infancy. There is a great need for further action, especially with regard to the awareness of the population, as prejudiced, stigmatizing attitudes cause the persistence of inequalities. Therefore, it should be political responsibility to provide effective legal framework, the equal practice force and thus represent an essential component in the fight against discrimination. Therefore, it is a political responsibility to provide effective legal framework, the equal practice force and thus represent an essential component in the fight against discrimination. For every man - independent of origin, appearance, disability and language skills - has the right to experience respect, recognition and acceptance of his fellow man.

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