Titelaufnahme

Titel
Familiäre Risikofaktoren für Essstörungen bei diskordanten Schwesternpaaren / Maria Haidvogl
Weitere Titel
Family risk factors for eating disorders. A study of affected women and their unaffected sisters
VerfasserHaidvogl, Maria
Begutachter / BegutachterinJanig, Herbert ; Karwautz, Andreas
Erschienen2007
Umfang165 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftKlagenfurt, Alpen-Adria-Univ., Diss., 2007
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzKB2007 04 ; OeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Essstörungen / Anorexia Nervosa / Bulimia Nervosa / Lifetime / Familiäre Risikofaktoren / diskordantes Schwesternpaar
Schlagwörter (GND)Frau / Essstörung / Schwester / Beziehung / Risikofaktor / Essstörung / Familienbeziehung / Risikofaktor
URNurn:nbn:at:at-ubk:1-24625 Persistent Identifier (URN)
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Familiäre Risikofaktoren für Essstörungen bei diskordanten Schwesternpaaren [5.58 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende retrospektive Untersuchung wurde im Zeitraum von Mai 2000 bis November 2002 an der UniversitÃ$tsklinik fÃr Neuropsychiatrie des Kindes- und Jugendalters am Allgemeinen Krankenhaus Wien (Vorstand: O.Univ.Prof.Dr. Max Friedrich) durchgefÃhrt und ist Teil des europÃ$ischen Forschungsprojektes "Factors in Healthy Eating" im fÃnften Rahmenprogramm der EuropÃ$ischen Union 1998-2002 (Projektleitung fÃr Ãsterreich: Ao.Univ.Prof.Dr. Andreas Karwautz). Insgesamt wurden 151 fÃr EssstÃrung diskordante Schwesternpaare mit dem Eating Aetiology Interview - EATAET (European Healthy Eating Project, 2002a), dem Oxford Risk Factor Interview - ORFI (Fairburn et al., 1997; European Healthy Eating Project, 2002b), dem Sibling Inventory of Differential Experience - SIDE (Daniels & Plomin, 1984, 1985) und dem Subjektiven Familienbild - SFB (Mattejat & Scholz, 1994) untersucht. Die Hauptfragestellung lautet, welche der putativen familiÃ$ren Risikofaktoren einen bedeutsamen Einfluss auf das Erkrankungsrisiko fÃr eine Lifetime Anorexia oder Lifetime Bulimia Nervosa haben. Die nicht geteilte Umwelt des Schwesternpaares und die subjektive Wahrnehmung der einzelnen Familienmitglieder standen im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Interesses.

Insbesondere die familiÃ$ren Risikofaktoren, die die Beziehung zwischen den Schwestern (ORFI) und die emotionale Verbundenheit zwischen den Familienmitgliedern (SFB) abbilden, sind am stÃ$rksten mit dem Erkrankungsstatus assoziiert. Je mehr AuffÃ$lligkeiten sich in der Kategorie "Beziehung zur Schwester" zeigen und je niedriger die emotionale Verbundenheit in der Familie wahrgenommen wird, desto hÃher ist das Erkrankungsrisiko. ZusÃ$tzlich haben in der Lifetime Bulimia Nervosa Gruppe die SIDE Skalen "Sibling Antagonism", "Paternal Affection", "Maternal Affection" einen signifikanten Einfluss auf das Erkrankungsrisiko.

Zusammenfassung (Englisch)

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