Titelaufnahme

Titel
Gewaltprävention und Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen : eine Studie zur Umsetzung des Curriculums "Faustlos" an der Sonderschule Josefinum / Wilhelm Hafner
Weitere Titel
Prevention of violence and promotion of social emotional compentencies - a study on the implementation of the curriculum "Faustlos" at the special school Josefinum
VerfasserHafner, Wilhelm
Begutachter / BegutachterinKrall, Johannes ; Grimm, Gerald
Erschienen2012
Umfang295 S. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftKlagenfurt, Alpen-Adria-Univ., Diss., 2012
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzKB2012 08 ; OeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Beeinträchtigungen/Belastungen/Ressourcen/Curriculum "Faustlos"/Empathie/Impulskontrolle/Ärger/Wut
Schlagwörter (GND)Viktring / Sonderschule / Anti-Aggressivitäts-Training / Sozialkompetenz / Förderung
URNurn:nbn:at:at-ubk:1-22910 Persistent Identifier (URN)
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Gewaltprävention und Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen [7.4 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Mit dieser Studie wurde am Beispiel einer Sonderschule untersucht, ob und in welcher Form GewaltprÃ$vention durch die FÃrderung sozial-emotionaler Kompetenzen geleistet werden kann. In der pÃ$dagogischen Arbeit wurde ein spezifisches Curriculum zur FÃrderung sozial-emotionaler Kompetenzen und zur GewaltprÃ$vention ("Faustlos") umgesetzt, wobei die Frage nach positiven Ergebnissen im Kontext der speziellen SchÃlerInnenklientel im Mittelpunkt des Forschungsinteresses stand.

Nach der Einleitung und den Vorbemerkungen werden im ersten Teil der Arbeit die institutionellen Rahmenbedingungen der Schule und des SPTZ Josefinum nÃ$her erlÃ$utert.

Beginnend mit einem kurzen geschichtlichen Éberblick beider Institutionen wird danach die Sonderschule Josefinum mit ihrer Struktur, der Organisationsform und der Rechtsgrundlage vorgestellt. Der Bogen wird dann weiter gespannt zum SPTZ Josefinum, wo dem Leser ein Einblick in die Organisationsform dieser Institution vermittelt wird.

AnschlieÃend werden in der theoretischen Grundlegung der Arbeit im Kontext aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse die Bedeutung belastender biografischer Erfahrungen fÃr die Entwicklung des Kindes , Risiko- und Schutzfaktoren, Selbstkonzept und SelbstwertgefÃhl, Sozialkompetenz, Empathie, Impulskontrolle sowie Umgang mit Ãrger und Wut einer gezielten Betrachtung unterzogen.

Der empirische Forschungsteil ist sehr breit angelegt und setzt sich aus mehreren Teilstudien zusammen:

Im ersten Teil werden mit den Methoden der deskriptiven Statistik, Grafiken, Tabellen und Diagramme erstellt, die mittels der erhobenen Daten aus einem Fragebogen dem Leser einen visuellen Éberblick Ãber das Alter, das Geschlecht, die Dauer der Betreuung, den aktuellen Schulbesuch sowie Ãber die Ursachen fÃr die Fremdunterbringung geben sollen.

AuÃerdem werden im Fragebogen EinschÃ$tzungen von den zustÃ$ndigen SozialpÃ$dagogInnen Ãber ihre a SchÃlerInnen und Lehrlinge abgegeben, die einerseits die kognitiven, emotionalen, sozialen und kÃrperlichen BeeintrÃ$chtigungen beinhalten und andererseits auch die biografischen und aktuellen Belastungen sowie biografische und aktuelle Ressourcen mit einschlieÃen, um mit diesen Daten, die dem Erkenntnisinteresse zugrunde gelegten spezifischen Forschungsfragen einer statistischen PrÃfung zu unterziehen. Dabei kommen die statistischen Verfahren der einfaktoriellen Varianzanzanalyse, der univariaten ANOVA und dem abhÃ$ngigen T-Test zur Anwendung.

ZusÃ$tzlich wird dem ReliabilitÃ$tstest zur Messung der QualitÃ$t des Fragebogens ein breiter Raum gewidmet Der zweite Teil der Studie, der sich der Methoden der empirisch-qualitativen Forschung bedient, will klar definierte Kompetenzen der SchÃlerInnen in einem festgesetzten Beobachtungszeitraum mit Hilfe der teilnehmenden Beobachtung untersuchen. Die Beobachtungsprotokolle der Lehrpersonen werden als Grundlage fÃr die Auswahl von acht SchÃlerInnen herangezogen, die fÃr die nachfolgende Hauptstudie die notwendigen Erkenntnisse hinsichtlich der Entwicklung sozial-emotional beeintrÃ$chtigter SchÃlerInnen im Kontext mit dem Curriculum Faustlos liefern sollen.

Im dritten Teil, dem Hauptteil der ForschungstÃ$tigkeit, wird vorerst mit qualitativen Methoden versucht, die Wirkung des Curriculums Faustlos in Bezug auf positive VerhaltensÃ$nderungen der acht ausgewÃ$hlten ProbandInnen zu untersuchen und darÃber hinaus den Einfluss auf den Unterricht und das Klassenklima herauszuarbeiten. Mit Hilfe der quantitativen Studie werden im vierten Teil mittels FragebÃgen aussagekrÃ$ftige EinschÃ$tzungen von SchÃlerInnen, LehrerInnen und SozialpÃ$dagogInnen herangezogen, um statistische Berechnungen Ãber fÃnfzehn gezielte Fragen zur Fremd- und SelbsteinschÃ$tzung in den Bereichen Empathie, Impulskontrolle und Umgang mit Ãrger und Wut durchfÃhren zu kÃnnen ReliabilitÃ$tsprÃfung der Grad der Messgenauigkeit des Fragebogens festgestellt.

Den Abschluss der Forschungsarbeit bildet eine Zusammenfassung der Erkenntnisse aus den vier Studien, die einerseits die Beantwortung der Ausgangsfragestellung beinhaltet und anderseits ein ResÃmee Ãber die gesamte Arbeit zieht.

Zusammenfassung (Englisch)

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