Titelaufnahme

Titel
Lust or trust? : sexuelles Risikoverhalten heterosexueller Jugendlicher und junger Erwachsener in Kärnten / Eva Brunner
Weitere Titel
Lust or trust? Adolescent sexual risk behaviour in Carinthia
VerfasserBrunner, Eva
Begutachter / BegutachterinMayring, Philipp ; Janig,Herbert
Erschienen2006
Umfang166 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftKlagenfurt, Alpen-Adria-Univ., Diss., 2006
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzKB2006 04 ; OeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Safer Sex / Qualitative Inhaltsanalyse / Mixed Methods / Gesundheitsverhalten
Schlagwörter (EN)Safer Sex / Qualitative Content Analysis / Mixed Methods / Health behaviour
Schlagwörter (GND)Kärnten / Jugend / Sexualverhalten / Risikoverhalten / Kärnten / Erwachsener <18-25 Jahre> / Sexualverhalten / Risikoverhalten
URNurn:nbn:at:at-ubk:1-21894 Persistent Identifier (URN)
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Lust or trust? [2.63 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Jugend ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Entwicklungsaufgaben: Das Finden einer stabilen IdentitÃ$t, der Aufbau neuer und reifer Beziehungen, die Entwicklung sexueller IdentitÃ$t sowie das Eingehen sexueller Beziehungen sind nur einige wichtige Aufgaben, mit denen sich die Jugendlichen konfrontiert sehen. Neue Verhaltensweisen, wie etwa das Sexualverhalten, sind aufgrund fehlender Habitualisierung leicht irritierbar. Jugendliche SexualitÃ$t findet hÃ$ufig ungeplant statt und ist gekennzeichnet durch inkonsistenten Kondomgebrauch (Gebhardt, Kuyper & Greunsven, 2006). Aus diesen GrÃnden befinden sich sexuell Ãbertragbare Erkrankungen (STDs) unter Jugendlichen im Anstieg (Bengel & Helmes, 2002; BZgA, 2005). Das Projekt "Lust or trust? Sexuelles Risikoverhalten heterosexueller Jugendlicher und junger Erwachsener in KÃ$rnten" untersucht jugendliches Sexualverhalten, basierend auf gesundheitspsychologischen, entwicklungspsychologischen, emotionspsychologischen und kommunikationswissenschaftlichen Theorien. Verschiedene methodische AnsÃ$tze wurden im Sinne der Mixed Methods (Tashakkori & Teddlie, 2003) kombiniert: Motive fÃr und gegen den Kondomgebrauch (N = 175) und das emotionale Erleben beim ersten und letzten Geschlechtsverkehr (N = 144) wurden unter dem Einsatz von FragebÃgen untersucht. Experten- und Expertinneninterviews (n = 7) zur prÃ$ventiven Landschaft und zur SexualpÃ$dagogik in Ãsterreich, eine Interviewstudie zum emotionalen Erleben von MÃ$dchen beim ersten Mal (n = 32) sowie eine Interviewstudie zum Aushandeln des Kondomgebrauchs in Gelegenheitssex-Situationen bildeten die qualitativ orientierten Bausteine des Projekts. Das Material wurde mittels Qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet (Brunner, 2006; Mayring, 2005). Letztendlich wurden 1089 KÃ$rntner Jugendliche und junge Erwachsene zu unterschiedlichen Aspekten ihres Sexualverhaltens befragt. Die mannigfaltigen Ergebnisse unterstreichen die KomplexitÃ$t sexuellen Risikoverhaltens bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

SexualpÃ$dagogische Arbeit sollte sowohl kognitive Aspekte, als auch emotionale bedenken; Aushandlungsprozesse mÃssen thematisiert werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Adolescence is a life span characterized by various developmental tasks: creating a stable identity, achieving new and more mature relationships, developing sexual identity and sexual relationships are only some of the important tasks which adolescents are confronted with. New behaviour such as sexual behaviour is easily irritable because of the lack of habituation. Adolescent sexuality often occurs unplanned and without consistent condom use (Gebhardt, Kuyper & Greunsven, 2006). That's why we are facing an increase in sexually transmitted diseases (STDs) in young people (Bengel & Helmes, 2002; BZgA, 2005). The project "Lust or trust? Adolescent sexual risk behaviour in Carinthia" investigates young people's sexual behaviour, integrating aspects of health psychology, developmental psychology, emotional psychology, and communication sciences. Various methodical approaches were combined in the sense of Mixed Methods (Tashakkori & Teddlie, 2003): Motives for and against condom use (N = 175) and the emotional experiences regarding the first and the last sexual intercourse (N = 144) were investigated using questionnaires. Expert interviews (n = 7) regarding the preventive landscape and the sex education in Austria, an interview study exploring the girls' emotional experiences regarding the first intercourse (n = 32), and an interview study analysing the interactive aspects of condom use in casual encounters (n = 30) were conducted. The qualitative data was analysed using Qualitative Content Analysis (Brunner, 2006; Mayring, 2005).

Finally 1089 Carinthian adolescents were surveyed using a questionnaire.

The manifold results of the project underline the complexity of adolescent sexual risk taking. Sex education must consider cognitive aspects, but also emotions, and negotiation processes.

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