Titelaufnahme

Titel
Reziprokes Empowerment in der Entwicklungszusammenarbeit : gegenseitige Bildungsprozesse im Spannungsfeld zwischen Vereinnahmung und Befreiung / Mag.a Corinna Pummer-Pilaj MSc.
Weitere Titel
Reciprocal empowerment in development cooperation : mutual learning processes between the poles of oppression and liberation
VerfasserPummer-Pilaj, Corinna
Begutachter / BegutachterinLenz, Werner ; Gruber, Elke
ErschienenKlagenfurt, März/2016
Umfang254 Blätter
HochschulschriftAlpen Adria Universität Klagenfurt, Dissertation, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zusammenfassung in englischer Sprache
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Empowerment / Entwicklungszusammenarbeit / Bildungsprozesse
Schlagwörter (EN)empowerment / development-cooperation / learning-processes
URNurn:nbn:at:at-ubk:1-19341 Persistent Identifier (URN)
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Reziprokes Empowerment in der Entwicklungszusammenarbeit [1.87 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Dissertation stellt reziprokes Empowerment als ein viables Modell fÃr Entwicklungszusammenarbeit im 21. Jahrhundert vor. Ausgangspunkt ist die fragwÃrdige Einseitigkeit vieler Entwicklungsanstrengungen im internationalen Feld. Die hegemoniale Haltung reproduziert MachtverhÃ$ltnisse und untergrÃ$bt somit den Freire'schen Gedanken einer Entwicklung als Befreiung. Reziprokes Empowerment beruht hingegen auf der Beobachtung, dass niemals nur "die Anderen" lernen, sondern auch die InitatorInnen von Entwicklungszusammenarbeit einen VerÃ$nderungsprozess durchmachen. Das Konzept ist dialogisch, realistisch, und stellt sich den Spannungsfeldern von Entwicklung. Reziprokes Empowerment orientiert sich nicht an illusorischen Gleichheiten. Es "umarmt" vielmehr die Asymmetrie, nÃ$mlich als Quelle fÃr gegenseitige Bildungs- und VerÃ$nderungsprozesse.

Zusammenfassung (Englisch)

This dissertation presents reciprocal empowerment as a viable model for development cooperation in the 21st century. Starting point is the dubious one-sidedness of numerous international development initiatives. The hegemonic attitude reproduces power structures and thus undermines development as liberation in the Freirean sense. Reciprocal empowerment, by contrast, builds on the observation that it is not only "the others" who learn. The initiators of development cooperation are subject to change as well. The concept is based on dialogue and realism, and it acknowledges the conflicting priorities of development. Reciprocal empowerment is not orientated on illusory equalities. It rather embraces asymmetry, namely as a source of processes of change and mutual learning.

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