Titelaufnahme

Titel
Die spezifische Ästhetik von Video- und Computerspielen und die Schwierigkeit ihrer filmischen Adaption / Mag. Stefan Kohlmaier, Mag. Roman Mandelc
Weitere Titel
The specific aesthetics of video and computer games and the complexity of their cinematic adaptation
VerfasserKohlmaier, Stefan ; Mandelc, Roman
Begutachter / BegutachterinRußegger, Arno ; Winter, Rainer
ErschienenKlagenfurt, August/2014
Umfang458 Seiten : Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftAlpen Adria Universität Klagenfurt, Dissertation, 2014
Anmerkung
Im Inhaltsverzeichnis sind die Kapitel den Verfassern zugeordnet
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Videospiele / Computerspiele / Filmanalyse / Ästhetik / Adaption / Game Studies / Verfilmung
Schlagwörter (GND)Computerspiel / Ästhetik / Computerspiel / Verfilmung
URNurn:nbn:at:at-ubk:1-18626 Persistent Identifier (URN)
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Die spezifische Ästhetik von Video- und Computerspielen und die Schwierigkeit ihrer filmischen Adaption [21.41 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Videospiele haben sich seit Entstehung als eigenstÃ$ndiges Medium in den 1940er Jahren stetig weiterentwickelt und in vielerlei Hinsicht Ãberrascht (vgl. http://www.pong-story.com/intro.htm, am 12.03.2014 um 15:20). Kaum jemand kann zu dieser Zeit geahnt haben, dass Spielfilme und Videospiele jemals etwas gemeinsam haben oder sich gar inhaltlich und gestalterisch angleichen kÃnnten. Aktuelle Forschungsergebnisse stellen zudem vermehrt die These auf, dass interaktive Medien wie das Internet und Videospiele in naher Zukunft Film und Fernsehen als Leitmedium ablÃsen werden (vgl. http://www.welt.de/spiele/article10960980/Forscher-erklaeren-Videospiele-zum-neuen-Leitmedium.html, am 12.03.2014 um 15:30). Die vorliegende Dissertation ist das Endergebnis eines Forschungsprozesses, der eine Untersuchung der Kombination der Medien Spielfilm und Videospiel zur Grundlage hat. Der Schwerpunkt liegt auf den filmischen Adaptionen von ursprÃnglich rein in Videospiele-Form verfÃgbaren Inhalten. Ausgangspunkt unserer Éberlegungen war der kurze Boom von Videospielverfilmungen, der sich zwischen Anfang und Mitte des ersten Zweitausenderjahrzehnts eingestellt hat und mittlerweile bereits wieder stark abgeflaut ist. Uns ist aufgefallen, dass beinahe sÃ$mtliche dieser Adaptionen an den Kinokassen gefloppt sind, sie in den meisten FÃ$llen Ãber eine Ã$uÃerst bescheidene filmische QualitÃ$t verfÃgen und dementsprechend harsch von den Kritikern behandelt wurden. Um den Ursachen fÃr diese anhaltenden Misserfolge auf den Grund zu gehen und die Resultate dieser Beobachtungen wissenschaftlich genauer unter die Lupe zu nehmen, wurde die Verfilmung von Videospielen der Forschungsgegenstand dieser Arbeit. Oftmals Ã$hneln sich Spiele und Filme so sehr, dass die eigene IdentitÃ$t des spezifischen Mediums auf der Strecke bleibt und daraus ein fragwÃrdiges Medienprodukt resultiert. Wir gehen der Frage nach, welche GrÃnde ausschlaggebend sind und - basierend auf einem eigenen Ãsthetik-Modell fÃr Videospiele - wie diese Adaptionen funktionieren. AbschlieÃend muss die Frage geklÃ$rt werden, welche Umsetzungsstrategien verbessert werden kÃnnen und in welcher Form sowohl die gestalterische als auch inhaltliche Ebene von Videospielen es zulÃ$sst, in Zukunft auf die StÃ$rken von Film und Fernsehen zu setzen, ohne die Attribute von interaktiven Medien zu vernachlÃ$ssigen. Ein weiteres Ziel ist die kombinierte Analyse der Medien Film und Computerspiel im Rahmen ihres Adaptionsprozesses. Wie bereits erwÃ$hnt, spielen Filme im medienwissenschaftlichen Alltag schon seit geraumer Zeit eine prominente Rolle. Auch die Untersuchung von Computerspielen hat, insbesondere in den letzten Jahren, das Interesse unzÃ$hliger Forscher auf sich gezogen. Bis dato wurden diese beiden Wissenschaftsfelder allerdings eher getrennt voneinander bearbeitet. Vor allem die Ludologie versuchte sich immer wieder von den traditionellen Formen der Medienanalyse, z.B. der Narratologie, zu distanzieren und fÃr ihr Medium vollkommen eigenstÃ$ndige Theorien zu entwickeln. Daraus resultierten mehrere ideologische GrabenkÃ$mpfe. Die Filmanalyse wiederum setzte sich, wenn es um Adaptionen ging, vorrangig mit der Verfilmung von BÃchern auseinander und nahm Computerspiele, wenn Ãberhaupt, nur als FremdkÃrper war. Mit unserer Dissertation wollen wir darauf aufmerksam machen, wie Videospiele immer filmischer werden und eine gegenseitige Beeinflussung der Medien schon zu diversen verschwimmenden Grenzen, beinahe bis hin zu Verschmelzungen, gefÃhrt hat. Daher sind es auch die handwerklichen Charakteristika des Spielfilms, die eine gelungene filmische Adaption ausmachen. Filme und Computerspiele sollten daher nicht mehr strikt voneinander getrennt analysiert werden, sondern als Medien, die immer mehr miteinander gemeinsam haben. HierfÃr verwenden wir einen Mix aus traditionellen und modernen Theorien.

Zusammenfassung (Englisch)

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