Bibliographic Metadata

Title
Jugendliches Risikoverhalten im Straßenverkehr : Auswirkungen - Lösungsansätze - Gegenstrategien / Adolf Reiter
AuthorReiter, Adolf
CensorSting, Stephan ; Grimm, Gerald
Published2009
Description231 Bl. : graph. Darst.
Institutional NoteKlagenfurt, Alpen-Adria-Univ., Diss., 2009
LanguageGerman
Bibl. ReferenceKB2009 05 ; OeBB
Document typeDissertation (PhD)
Keywords (DE)Jugendliches / Risikoverhalten im Straßenverkehr / Auswirkungen / Lösungsansätze / Gegenstrategien
Keywords (GND)Jugend / Risikoverhalten / Straßenverkehr
URNurn:nbn:at:at-ubk:1-17623 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
 The work is publicly available
Files
Jugendliches Risikoverhalten im Straßenverkehr [0.96 mb]
Links
Reference
Classification
Abstract (German)

Grundlage meiner Überlegungen in der Dissertationsschrift sind die während meiner Berufslaufbahn als Verkehrsoffizier der österreichischen Bundesgendarmerie gesammelten langjährigen Erfahrungen auf dem Straßenverkehrssektor.

Ich habe Alternativen und Modelle aufgezeigt, wie die Zahl der Verkehrsunfälle in der Zielgruppe der 15- bis 24jährigen Moped- und Autolenker sowie deren Beifahrer und Insassen reduziert werden könnte. Der Schwerpunkt meiner Arbeit konzentriert sich auf die Altersgruppe der 14- und 16jährigen potentiellen Kfz-Lenker, die vor dem Eintritt in den realen Verkehrsablauf in der Schule von Experten in einem Gegenstand wie z. B. "Verkehrserziehung" oder in einem fächerübergreifenden Projekt-Unterricht "Verkehr" vorbereitet werden sollten. Ich sehe es als eine unabdingbare Notwendigkeit, Veränderungen in der bisherigern Präventionsarbeit zum potentiellen Verhalten im Straßenverkehr einzuleiten, weil die Erfahrungen zeigen, dass die derzeitigen Maßnahmen nicht den erwarteten Erfolg sicherstellen. Die Befragung von 306 Schülern in 16 Klassen der Hauptschule, Berufsschule, der Höheren Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe, Mode und Bekleidungstechnik sowie der Höheren Technischen Lehranstalt in Klagenfurt haben gezeigt, dass ein erhebliches Interesse an der Vorbereitung auf den Straßenverkehr im Rahmen der Schulausbildung besteht. In der Dissertationsschrift wurden überdies Vergleiche zwischen Österreich und der Schweiz in der Zielgruppe der 15- bis 24jährigen Unfallbeteiligten hergestellt und in diesem Kontext Alternativen aufgezeigt, die in Österreich Anwendung finden könnten.

Nunmehr (24. April 2009) fordert auch die Europäische Union (EU) in einem Konsultationspapier mehr Qualität in der Fahrausbildung und ersucht in einer öffentlichen Begutachtung um Experten-Stellungnahmen bis 22. Juni 2009. In diesem Konsultationspapier wird unter anderem ausgeführt, dass ein "systematisches Verkehrserziehungsprogramm" in den Schulen ab etwa 15 Jahren eingeführt werden soll. Genau dieses Vorhaben ist Thema in meiner Dissertationsschrift. Aus diesem Grunde habe ich nach einem kurzen Schriftverkehr mit dem österreichischen Vertreter in der EU diesem meine Arbeit über dessen Ersuchen übersandt.

März 2009

Abstract (English)

No abstract available

Stats
The PDF-Document has been downloaded 17 times.