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Title
Gewalt - Herrschaft - Totalität : eine strukuranalytische Studie über die Grundlegung der Gewalt in der Postmoderne / eingereicht von Paul Georg Ertl
Additional Titles
Violence - Power - Totality
AuthorErtl, Paul Georg
CensorMoser, Manfred ; Mitterer,Josef
Published2010
Description276 S. : graph. Darst.
Institutional NoteKlagenfurt, Alpen-Adria-Univ., Diss., 2010
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in engl. Sprache
LanguageGerman
Bibl. ReferenceKB2010 04 ; OeBB
Document typeDissertation (PhD)
Keywords (DE)Gewalt / Postmoderne / Grundlegung / Herrschaft / Progressus / Totalität / Macht /
Keywords (GND)Herrschaft / Gewalt / Totalität / Postmoderne
URNurn:nbn:at:at-ubk:1-12376 Persistent Identifier (URN)
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Gewalt - Herrschaft - Totalität [0.83 mb]
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Abstract (German)

In vorliegender Studie werden grundlegende Begrifflichkeiten zum Thema Gewalt neu bzw. umgedeutet und der Terminus "Progressus" eingeführt. Der Progressus kann als Zentrum mimetischer und rationaler Tendenzen in Individuum und Sozietät verstanden werden, der die Gewalt als neutrales und die Gesellschaft aufbauendes Agens beinhaltet.

Vermittelst eines Bereiches im Subjekt, dem "Blinden Fleck", wird zudem gezeigt, wie dieser Progressus determiniert ist, welchen Strukturveränderungen er unterliegt und wie er als Fundamentalkategorie des Menschlichen überhaupt gelten kann. Ausgehend von der Auseinandersetzung mit den Begriffen "Gewalt" und "Herrschaft" wird gezeigt, wie sich diese im Lauf der Geschichte ausdifferenzierten und welchen Stellenwert sie in Verbindung mit der neu etablierten Theorie in der heutigen Gesellschaft haben. Die Verstrickung der postmodernen Gesellschaft und ihre Machtfaktoren bedingen ein Zusammenspiel der Fundamentalkategorien über einen Kulminationspunkt - den Feind. Die globalisierte Gesellschaft beruft sich zudem auf asymmetrische Wissens- und Verteilungsstrukturen, was wiederum zu Konflikten führt. Diese Konflikte werden mittels ideologischer Machterhaltungsapparate und ökonomischer Repression von den Protagonisten meist bewusst, oftmals aber auch unbewusst, geschürt und angewendet. Grundsätzlich ergeben sich aus den bereits bestehenden Theorien zur Gewalt in Addition zum gefundenen Progressus eine veränderte Sichtweise auf die Kultur und Sozialisationsgeschichte des Menschen sowie die Möglichkeit der Etablierung einer differenzierten Kulturtheorie.

Abstract (English)

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