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Title
Das österreichische Schulsystem im Spannungsfeld gesellschaftlichen, soziokulturellen und wirtschaftlichen Strukturwandels : Initiationen und Entwicklungsperspektiven des österreichischen Pflichtschulwesens im internationalen Kontext und als Herausforderung für die Hauptschule im Bundesland Kärnten / Arthur Radl
Additional Titles
The Austrian schoolsystem between the contradictory contexts of social, socio-cultural and economical structural change
AuthorRadl, Arthur Josef
CensorAdam, Erik ; Grimm, Gerald
Institutional NoteKlagenfurt, Alpen-Adria-Univ., Diss., 2009
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
LanguageGerman
Bibl. ReferenceKB2009 05 ; OeBB
Document typeDissertation (PhD)
Keywords (DE)Schulautonomie / Autonomiediskussion / Bildungsstandards / Neue Schule / Neue Mittelschule / schulische Wettbewerbssituation / Schulqualität / Paradigmenwechsel / Kapazitätsgrenzen
Keywords (GND)Österreich / Pflichtschule / Strukturwandel / Kärnten / Hauptschule
URNurn:nbn:at:at-ubk:1-12176 Persistent Identifier (URN)
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Das österreichische Schulsystem im Spannungsfeld gesellschaftlichen, soziokulturellen und wirtschaftlichen Strukturwandels [7.08 mb]
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Abstract (German)

Die vorliegende Dissertation orientiert sich an der gegenwÃ$rtig in Ãsterreich wieder heftig gefÃhr-ten Debatte um Bildung und Schule, Ãffentlich wirksam provokant angeheizt durch die Medien ("Die Bildungskatastrophe", "Warum die Schule alles falsch macht", "Immer Ãrger mit der Schule" etc.). Die Dissertation ist in drei Teile gegliedert, einen theoretischen Teil (180 Seiten) und einen empiri-schen Teil (378 Seiten) sowie das Literaturverzeichnis und einen Anhang, der auch die fÃr die empirische Untersuchung verwendeten FragebÃgen enthÃ$lt. Der theoretische Teil ist in 7 Kapitel gegliedert, beginnt mit einer ausfÃhrlichen Einleitung und einer Ébersicht Ãber die Inhalte der einzelnen Kapitel. Die folgende Zusammenfassung konzentriert sich auf die mit dem 3. Kapitel - "Indizien fÃr einen Paradigmenwechsel in der QualitÃ$tsfrage des Ãsterreichischen Bildungssystems" beginnenden AusfÃhrungen.

Zentrale Themen der Dissertation sind u.a. der sich seit den frÃhen 1990er Jahren abzeichnende Paradigmenwechsel des Ãsterreichischen Schulsystems, die in Vorgaben und Implementierungsstrategien ausfÃhrlich dargestellte, deren kontraproduktiven Folgen kritisch analysierte und als Novum in der Geschichte der Ãsterreichischen Bildungspolitik geltende Umstellung der staatlichen FÃhrungstechnik auf Dezentralisierung, Deregulierung und Autonomisierung, die Hinterfragung der HandlungsspielrÃ$ume neuer schulischer FÃhrungstechniken, die Verschiebung der Regelungsdichte auf untergeordnete Instanzen, die VerstÃ$rkung des Rechtfertigungsdrucks gegenÃber Ãbergeordneten Instanzen, mÃgliche Gefahren einer ErhÃhung des Administrationsaufwandes und die Auseinandersetzung mit den StÃ$rken und SchwÃ$chen des dreigliedrigen Schulsystems im Vergleich zur Gesamtschule ("Neue Mittelschule").

Die auf soliden Literaturrecherchen beruhenden AusfÃhrungen des theoretischen Teils dienten folglich der Formulierung Dissertation aufgrund der Untersuchungsergebnisse interpretiert werden. Als Instrument wurde die quantitative Methode der standardisierten Fragebogenerhebung eingesetzt.

Die Datenauswertung erfolgte mit den Methoden der deskriptiven und hypothesenprÃfenden Statistik (SPSS). Die Ergebnisse dieser Pionieruntersuchung ergaben ein umfassendes und differenziertes Bild der Einstellungen zufÃ$llig ausgewÃ$hlter Adressaten (HS-Lehrer, Eltern, schulexterne Personen) des KÃ$rntner Raumes zur gegenwÃ$rtigen Situation an KÃ$rntner Hauptschulen sowie zu den qualitÃ$tssichernden und qualitÃ$tssteigernden MaÃnahmen und deren EinschÃ$tzung.

Abstract (English)

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