Titelaufnahme

Titel
Betriebsrätinnen und Betriebsräte bei Veränderungen begleiten : Möglichkeiten und Grenzen von Supervision im Beratungsfeld betriebliche Interessenvertretung / Doris Formann
Weitere Titel
Accompanying works councils within economic change - Chances and risks of coaching in the context of co-determination of works councils
VerfasserFormann, Doris
Begutachter / BegutachterinPaul-Horn, Carina ; Krainer, Larissa
Erschienen2010
UmfangXII, 367 S. : Ill.
HochschulschriftKlagenfurt, Alpen-Adria-Univ., Diss., 2010
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzKB2010 07 ; OeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Betriebsrat / Beratung / Supervision / Coaching
Schlagwörter (GND)Betriebsrat / Beratung / Supervision
URNurn:nbn:at:at-ubk:1-10376 Persistent Identifier (URN)
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Betriebsrätinnen und Betriebsräte bei Veränderungen begleiten [2.65 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

BetriebsrÃ$tinnen und BetriebsrÃ$te bei VerÃ$nderungen begleiten - MÃglichkeiten und Grenzen von Supervision im Beratungsfeld betriebliche Interessenvertretung Kap. I bietet eine "Charakterisierung des Forschungsfeldes" an. ZunÃ$chst folgt einem kurzen historischen Éberblick Ãber die Entwicklung der Interessenvertretungen von ArbeitnehmerInnen und Arbeitnehmern eine Vorstellung des organisationalen Subsystems Betriebsrat unter Bezugnahme auf den aktuellen Forschungsstand. Dabei wird insbesondere ein Strukturwandel innerhalb des Systems deutlich, der sich von alten StabilitÃ$ten abwendet, der aber auch die Anerkennung der Position von BetriebsrÃ$tInnen verringert hat.. In Kap. II beleuchtet den Bereich von "Supervision als Beratungsformat" und stellt dieses anhand einschlÃ$giger Literatur vor (primÃ$r SchreyÃgg und Rappe-Giesecke), ehe schlieÃlich beide Forschungsfelder (Supervision und betriebliche Interessenvertretung) miteinander in Beziehung gesetzt werden. Kap. III stellt zwei theoretische AnsÃ$tze vor bzw. einander gegenÃber, die fÃr das System der Beratung insofern von Bedeutung sind, als sie verschiedene Beratungsstile und -typen umfassen. Es handelt sich dabei zum einen um systemtheoretische Perspektiven, zum anderen um gruppendynamische. Beiden werden brauchbare Elemente fÃr den Forschungsgegenstand abgewonnen. Kap. IV umfasst den empirischen Teil der Dissertation. In ihm wird zunÃ$chst Interventionsforschung (primÃ$r in Anlehnung an Heintel) in den Kontext der qualitativen Sozialforschung (unter Bezugnahme auf einschlÃ$gige Standardwerke) gestellt und danach das eigene Vorgehen detailliert geschildert, wobei insbesondere das qualitative Interview und die psychoanalytische Organisationsbeobachtung nÃ$her vorgestellt werden. Daran anschlieÃend wird der Weg skizziert, den die Forschung genommen hat und welche methodischen Bezugspunkte innerhalb, aber auch auÃerhalb der Interventionsforschung gewÃ$hl daran werden die zentralen Ergebnisse referiert: Die meisten Ergebnisse beziehen sich auf die konkrete Situation von BetriebsrÃ$tinnen und BetriebsrÃ$ten, auf ihre Motive, sich fÃr diese Ãmter zur VerfÃgung zu stellen, auf Rahmenbedingungen, Kontexte und EinflÃsse, die ihre Arbeit prÃ$gen, auf ihre strukturelle Ansiedelung in Organisationen, ihr VerhÃ$ltnis zu jenen, die sie vertreten und denen, die ihnen in Verhandlungen gegenÃber sitzen, ihre Rollendivergenzen und -konflikte, geschlechtsspezifische Unterschiede (die doch sehr gravierend sind) und diverse Spannungsfelder, die sich daraus ergeben. Das letzte Unterkapitel in diesem Teil thematisiert die Frage des Beratungsbedarfs, den BetriebsrÃ$tInnen aus ihrer eigenen Sicht artikulieren sowie ihr VerstÃ$ndnis von Supervision (das sich nicht mit dem gÃ$ngigen FachverstÃ$ndnis deckt). Daran anschlieÃend bietet die Arbeit vertiefende Éberlegungen sowie ergÃ$nzende theoretische Perspektiven zum erforschten Praxisfeld und dessen mÃglichen Beratungsbedarf an (zu unbewussten Befindlichkeiten von BetriebsrÃ$tinnen und BetriebsrÃ$ten bzw. zu Emotionen, die in Interviews zwar bemerkbar, aber nicht explizit thematisiert wurden; AusfÃhrungen zur spezifischen Situation von BetriebsrÃ$tinnen; Éberlegungen zum Beratungsbedarf von BetriebsrÃ$tInnen). Den Abschluss der Arbeit bilden Schlussfolgerungen zu MÃglichkeiten und Grenzen von Supervision als Beratungsformat im Kontext betrieblicher Interessenvertretung.

Zusammenfassung (Englisch)

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