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Title
Logistik : Körper, Krieg und Strategie / Jürgen Hatzenbichler
Additional Titles
Logistics. Body, war and strategy
AuthorHatzenbichler, Jürgen
CensorMoser, Manfred ; Mitterer, Josef
Published2006
Description213 Bl. : Ill.
Institutional NoteKlagenfurt, Alpen-Adria-Univ., Diss., 2006
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
LanguageGerman
Bibl. ReferenceKB2006 04 ; OeBB
Document typeDissertation (PhD)
Keywords (DE)Körper / Krieg / Strategie / Disziplin / Militär / Kultur
Keywords (EN)body / war / strategy / diszipline / military / culture
Keywords (GND)Militär / Körper / Disziplinierung / Krieg / Computerspiel / Krieg / Kulturphilosophie
URNurn:nbn:at:at-ubk:1-7738 Persistent Identifier (URN)
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Logistik [13.04 mb]
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Abstract (German)

"Logistik. KÃrper, Krieg und Strategie" beschÃ$ftigt sich mit Geschichte und Philosophie des europÃ$ischen Kriegswesens von der Entstehung moderner Massenheere zur Zeit der Napoleonischen Kriege bis zur AuflÃsung der Wehrpflicht in der Gegenwart. Ausgehend von einer These Michel Foucaults soll mit genealogischem Zugang das Wirken der Macht mit ihrem Disziplinierungsinventar (Logistik) auf den Einzelnen (KÃrper-Ich), aber auch auf die Gesellschaft (kollektiver KÃrper) untersucht werden. "Logistik" meint in diesem Zusammenhang nicht den militÃ$rischen Fachbegriff fÃr die Wissenschaft vom Nachschubwesen.

Logistik ist eine Umsetzung der Macht, die die Einbettung des Krieges in die europÃ$ische Gedankenwelt als rational definierbares und einsetzbares Mittel beschreibt, gleichzeitig aber auch das Feld des ImaginÃ$ren besetzt und einen symbolischen Apparat ausbildet. Logistik formatiert die Gesellschaft und kommt durch sie zur Wirkung. Diese Arbeit beschÃ$ftigt sich als kulturwissenschaftliche Studie mit dem kulturellen System "MilitÃ$r". Dessen Entwicklung spiegelt den unterschiedlichen gesellschaftlichen Stellenwert wider, den der militÃ$risch-kulturelle Komplex wÃ$hrend des Untersuchungszeitraums eingenommen hat: von einer hegemonialen Struktur hin zur Subkultur. Letztendlich sollen strategische Fragen behandelt werden: Wie wird Krieg definiert? Wie Ãberholt ist die Dreifaltigkeitsthese von Clausewitz zum Krieg, der Volk, Heer und Regierung als Grundelemente voraussetzt? Es wird zwischen institutioneller und existenzieller Auffassung des Krieges unterschieden: ersterer geht es um den Staatenkrieg, zweitere verankert das agonale Muster als Lebenseinsstellung. Wiederum wird mit Foucault Clausewitz paraphrasiert, um festzustellen, dass "Politik die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln" sei. Zuletzt soll Krieg als Aspekt der Massenkultur des 21. Jahrhunderts beleuchtet werden.

Abstract (English)

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