Titelaufnahme

Titel
Eine Interventionsstudie zur Aufnahme und Aufrechterhaltung von sportlicher Aktivität bei PatientInnen mit psychischen Störungen / Karin Amon
Weitere Titel
A interventionsstudy to beginning and maintenance of physical activity at persons with psychopathological symptoms
VerfasserAmon, Karin
Begutachter / BegutachterinGlück, Judith ; Poppel, Mireille van
ErschienenKlagenfurt, November/2016
Umfang211 Blätter : Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftAlpen Adria Universität Klagenfurt, Dissertation, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Intervention / Volition / sportliche Aktivität / psychische Erkrankung
Schlagwörter (EN)intervention / volition / physical exercise / mental desease
Schlagwörter (GND)Patient / Psychische Störung / Sportliche Aktivität / Sporttherapie / Intervention
URNurn:nbn:at:at-ubk:1-7413 Persistent Identifier (URN)
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Eine Interventionsstudie zur Aufnahme und Aufrechterhaltung von sportlicher Aktivität bei PatientInnen mit psychischen Störungen [9.06 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In der vorliegenden Studie wurde das MoVo-LISA Interventionsprogramm, welches auf dem MoVo-Prozessmodell (Fuchs, 2007) basiert, an einer Stichprobe mit psychischen Diagnosen evaluiert. Dabei sollte in der Anwendung von motivationalen und volitionalen Strategien eine LebensstilÃ$nderung in Richtung Integration und Aufrechterhaltung von sportlicher AktivitÃ$t in den Alltag impliziert werden. Die Intervention erfolgte in zwei GruppengesprÃ$chen, einem EinzelgesprÃ$ch und einem Telefonkontakt, welche die Entwicklung einer Bewegungsidee, die Erstellung eines individuellen Bewegungsplans und das Barrieremanagement zum Inhalt hatten. Insgesamt wurden 350 PatientInnen der psychosomatischen Station bezÃglich ihrer sportlichen AktivitÃ$t ÃberprÃft. Als sportlich inaktiv zeigten sich 258 Personen, von denen 59 in der Interventionsgruppe und 58 in der Vergleichsgruppe an der Studie freiwillig teilnahmen. Die Evaluation fand Ãber sechs Monate zu vier Messzeitpunkten statt, dabei beantworteten die Teilnehmer Fragen zur sportlichen AktivitÃ$t, zum Gesundheitszustand und zu den psychologischen Mediatorvariablen. Die Messwiederholung erfolgte bei Entlassung aus der Klinik, sechs Wochen und sechs Monate nach dem Aufenthalt. ZusÃ$tzlich wurde mit dem BSI (Brief Symptom Inventory) die psychische Befindlichkeit evaluiert. Die Ergebnisse zeigen statistisch signifikante Interaktionseffekte der Interventionsgruppe und Vergleichsgruppe der Mediatorvariablen Selbstwirksamkeit, Planungstiefe und Selbstregulation. Alle anderen Mediatorvariablen und die sportliche AktivitÃ$t verbesserten sich in beiden Gruppen Ãber den Erhebungszeitraum, jedoch zeigte sich kein Interventionseffekt. Der BSI ergab eine statistisch signifikante hÃhere psychopathologische Belastung bezÃglich der drei Kennwerte bei der Interventionsgruppe, wodurch die standardisierte Intervention mÃglicherweise weniger Effekte zeigte als in Vorstudien. Korrelationen zwischen Mediatorvariablen und Subskalen des BSI legen eine verstÃ$rkte Aufmerksamkeit bei BehandlungsmaÃnahmen auf eine VerÃ$nderung der Mediatorvariablen nahe.

Zusammenfassung (Englisch)

The study at hand reports on the findings of the evaluation of the MoVo-Lisa intervention program, which is based on the MoVo-Processmodel (Fuchs, 2007) implemented on a sample of people diagnosed with psychopathological symptoms. The application of motivational and volitional strategies is aimed to change daily physical activity basis. The intervention consists of two group sessions, a one-on-one session and a telephone interview and was aimed at developing an idea about motion, an individual plan of motion and personal barrier management. All in all, 350 patients of a psychosomatic ward were investigated for their physical activity. 258 individuals were found to be physically inactive, where of 59 volunteered to for the intervention group and 58 for the control group. The evaluation was conducted over a timespan of six months with four distinct measurement moment. At each measurement moment the participants answered questions about physical activity, state of health, and psychological mediator variables. The measurement moments were before, after the treatment, 6 weeks, and 6 months after discharge. Additionally, the BSI (Brief Symptom Inventory) was conducted to measure the psychopathological symptoms of the participants. The results show statistically significant main and interaction effects on the mediator variables self-efficacy, depth of planning, and self-regulation. For all other mediator variables the physical activity improved within both groups over the evaluated period, while no intervention effect was detectable. The BSI indicated a statistically significant higher occurrence of psychopathological symptoms in the intervention group than in the control group. This group difference of psychopathological symptoms may account for the difference of the results in the study at hand to previous studies. ^Correlations between the mediator variables and subscales of the BSI suggest an enhanced alertness with treatment measures, to alteration of the mediator variables.

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