Titelaufnahme

Titel
"Conjectures on the origin, spread and development of the Lingua Franca" : a historical linguistic study / Mag. phil. Manuel Sedlaczek
VerfasserSedlaczek, Manuel Boris
Begutachter / BegutachterinJames, Allan Richard ; Onysko, Alexander
ErschienenKlagenfurt, Oktober 2016
Umfangv, 247 Seiten
HochschulschriftAlpen Adria Universität Klagenfurt, Dissertation, 2016
SpracheEnglisch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Lingua Franca / Pidgins und Creoles / Historische Linguistik
Schlagwörter (EN)Lingua Franca / Pidgins and Creoles / historical linguistics
Schlagwörter (GND)Lingua Franca / Pidgin-Sprachen / Historische Sprachwissenschaft
URNurn:nbn:at:at-ubk:1-6738 Persistent Identifier (URN)
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"Conjectures on the origin, spread and development of the Lingua Franca" [1.93 mb]
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Zusammenfassung (Englisch)

This paper reconstructs the ontogeny of the medieval Mediterranean trade pidgin called Lingua Franca. It is a study of the historical documentation pertaining to this language and previous interpretations of these sources. As such the analysis draws on historical, linguistic and anthropological modes of inquiry and synthesises them to provide a comprehensive understanding of the passage through time of this much neglected, lampooned and disdained, but highly effective and widespread pidgin language. The thesis divides into two recognisable parts: chs. 1 to 6 stake out the parameters involved in reconstructing the course of the lingua franca, while chs. 7 to 14 trace the actual course in history itself. The essential picture that emerges is that the Lingua Franca possibly developed first in the 14th century as a trading version of Old Catalan and spread southward and eastward in the Mediterranean via the trade routes as the Crown of Aragon expanded its commercial influence. Subsequently, from the 16th to 18th centuries, the Lingua Franca relexified via Spanish and then Italian, as the economic influence of Spain and Italy (predominantly Venice) extended in the area. Finally, it relexified via French in the 19th century under the increasing influence of the French colonial presence in the Western Mediterranean before ultimately giving way in its spheres of use to a French pidgin itself. The 20th century thus marks the final disappearance of the Lingua Franca.

Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit ist eine weitreichende Betrachtung der Lingua Franca und untersucht sowohl die Entstehung als auch die Entwicklung und das Aussterben dieser Pidginsprache. ZusÃ$tzlich wird die potentielle Entstehung der Lingua Franca durch einen Exkurs in die Feldforschung der direkten Pidginentstehung unterstÃtzt. Der Modus Operandi ist die sogenannte Quellenforschung da die Analyse der Lingua Franca auf historischen, linguistischen und anthropologischen Dokumenten, Texten und Aufzeichnungen basiert. Diese Quellen werden miteinander verglichen um Gemeinsamkeiten zu erkennen und dann schrittweise die wahrscheinlichsten Theorien zu prÃfen und abzugleichen. In dieser Hinsicht unterteilt sich die Arbeit in zwei Hauptteile, zum ersten den Verlauf der historischen Entwicklung der Lingua Franca (Kapitel 1-6), und zum zweiten der Lauf der Geschichte selbst und ihre Relevanz bzw. ihr Einfluss auf die Lingua Franca (Kapitel 7-14). Es wird vermutet dass die Lingua Franca eine Alt-Katalanische Verkehrssprache ist, welche sich durch die Ausbreitung des Katalanischen im gesamten Mittelmeerraum verteilen konnte, wenn auch nur in grÃÃeren HandelsstÃ$dten und HÃ$fen im Milieu der HÃ$ndler, Seeleute, Piraten und Gefangenen. Es wird ebenso auf eine mÃgliche Entstehung der Lingua Franca im 14ten Jhd. hingewiesen und nÃ$her analysiert. Die nachfolgende Analyse der Entwicklung der Lingua Franca konzentriert sich auf den politischen Einfluss im historischen Sinne und die Relexifizierung im linguistischen Sinne. Geschichtliche Ereignisse und Textdokumente verweisen auf Spanisch, Italienisch und FranzÃsisch als die wichtigsten politischen und linguistischen EinflÃsse. Ein wichtiges Kapitel ist auch das schlussendliche Aussterben der Lingua Franca durch Relexifizierung, Ende der Sklaverei und Piraterie, und schwindender Relevanz der Verkehrssprache selbst.

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