Titelaufnahme

Titel
Das Feld der Bildungs- und Berufsberatung in der österreichischen Erwachsenenbildung unter besonderer Berücksichtigung von Basiskompetenzen / Margit Maria Havlik
Weitere Titel
The field of career guidance and counselling in Austrian adult education with special focus on basic competencies
VerfasserHavlik, Margit Maria
Begutachter / BegutachterinGruber, Elke ; Lenz, Werner
ErschienenKlagenfurt, September 2016
Umfang293 Blätter : Diagramme
HochschulschriftAlpen Adria Universität Klagenfurt, Dissertation, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Bildungsberatung / Berufsberatung / Lifelong Learning / Lifelong Guidance / Lebensbegleitendes Lernen / Career Guidance / Counselling / Kompetenzen / Erwachsenenbildung / Praxisforschung
Schlagwörter (EN)career guidance / counselling / lifelong learning / lifelong guidance
Schlagwörter (GND)Österreich / Bildungsberatung / Berufsberatung / Geschichte / Österreich / Erwachsenenbildung / Berufsberatung / Bildungsberatung / Fähigkeit
URNurn:nbn:at:at-ubk:1-6715 Persistent Identifier (URN)
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Das Feld der Bildungs- und Berufsberatung in der österreichischen Erwachsenenbildung unter besonderer Berücksichtigung von Basiskompetenzen [4.96 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Anforderungen der heutigen Zeit an die Menschen, ihren Alltag zu bewÃ$ltigen, Beziehungen fruchtbar zu gestalten und ihre Probleme zu meistern, wachsen. Gelernte Handlungsmuster halten der Wirklichkeit selten mehr stand, die ZuverlÃ$ssigkeit und GÃltigkeit traditioneller Handlungsmuster gerÃ$t ins Wanken, sie werden in Frage gestellt und bieten oftmals keine zufriedenstellenden LÃsungsvorschlÃ$ge mehr an. Der Bruch gelernter Muster macht Personen unsicher, Handlungsanleitungen fÃr aktuelle Fragestellungen, die in verschiedenen Beratungssegmenten erarbeitet werden, sind gefragter denn je. Das Feld der Beratung wird immer bedeutsamer, ist jedoch bisher nur rudimentÃ$r erforscht. Die vorliegende Studie ist dem Feld der Praxisforschung zuzurechnen und bietet erste Ergebnisse fÃr eine systematische Untersuchung des Feldes der Bildungs- und BerufsberaterInnen in der Ãsterreichischen Erwachsenenbildung. Die Grundannahme der vorliegenden Dissertation besagt, dass Bildungs- und BerufsberaterInnen in der Erwachsenenbildung zwar in sehr verschiedenen Settings, und in unterschiedlichen inhaltlichen Fragen tÃ$tig sind, aber dennoch gemeinsame Kompetenzen haben, die fÃr dieses Feld unerlÃ$sslich sind. Es wird angenommen, dass innerhalb dieser (Berufs-)Gruppe - oft mit sehr unterschiedlichen Aufgabengebieten - gemeinsame Basiskompetenzen existieren auf denen die erfolgreiche BewÃ$ltigung der tÃ$glichen Arbeit der Bildungs- und BerufsberaterInnen fuÃt. Es galt daher zu erforschen, in welcher Form Bildungs- und Berufsberatung in der Ãsterreichischen Erwachsenenbildung ausgeÃbt wird, und ob die angenommenen Basiskompetenzen herauszufiltern und zu beschreiben sind. Nach einer vergleichenden Analyse von zwei Zertifizierungssystemen im Bereich der Bildungs- und Berufsberatung auf Basis des Kompetenzatlas von Erpenbeck/Heyse wurden die auf diesem Weg theoretisch extrahierten Kompetenzen mittels einer Befragung der aktiven Bildungs- und BerufsberaterInnen in der Erwachsenenbildung der Praxistauglichkeit unterzogen. Die Analyse und Aufbereitung der Historie des Feldes gibt Auskunft Ãber den heutigen Zustand des Feldes und erklÃ$rt bestimmte PhÃ$nomene wie beispielsweise die starke Fragmentierung der Landschaft. Die historischen Quellen erschlieÃen erste institutionalisierte AnfÃ$nge bereits zu Beginn des 18. Jahrhunderts, die Entstehung und Ausdifferenzierung des Handlungsfeldes Bildungs- und Berufsberatung wird bis zur heutigen Verfasstheit nachgezeichnet. Die europÃ$ische Dimension des Handlungsfeldes wird erlÃ$utert, die EuropÃ$isierung des Beratungsanspruches rekonstruiert. Theoretische Grundlagen und Konzepte werden skizziert, es folgt eine Auseinandersetzung mit dem Kompetenzdiskurs. Anhand der Bildungstheorien konnte im theoretischen Teil der Arbeit eine Zuordnung der Bildungs- und Berufsberatung zum Fachbereich Bildungswissenschaften vorgenommen werden. Im empirischen Teil findet sich das Ergebnis der durchgefÃhrten Online-Befragung. Es ist gelungen - abgesehen vom Nachweis der Existenz von Basiskompetenzen - grundlegende Informationen fÃr das Feld der Bildungs- und Berufsberatung zu gewinnen, auf die weitere Untersuchungen aufbauen kÃnnen. Ein erster Beitrag zur Verfasstheit des Feldes wurde erarbeitet. Aus den Ergebnissen der Arbeit kÃnnen neben gesellschaftspolitischen Fragestellungen zum Thema Lifelong Guidance konkrete SchlÃsse zur Aus- und Weiterbildung der BeschÃ$ftigten in der Bildungs- und Berufsberatung gezogen werden. Die Ãsterreichische Bildungs- und Berufsberatung der Erwachsenenbildung ist nicht mit den besten finanziellen Mitteln ausgestattet, es fehlt eine gemeinsame Ausbildung, die Wahrnehmung in der Ãffentlichkeit ist ausbaufÃ$hig und an der BegrÃndetheit der Methodenauswahl muss gearbeitet werden. Dennoch scheint es, dass gerade der nachgezeichnete speziell ausgestaltete Ãsterreichische Weg der Verschiedenheit und Vielfalt ein Angebot an Bildungs- und Berufsberatung geschaffen hat, das auf wechselnde Anforderungen gut reagieren kann. Diese Arbeit richtet sich sowohl an Ausbildungsinstitute und Stakeholder dieses Berufsfeldes als auch an jede/jeden einzelne/n Bildungs- und Berufsberater/in in der Ãsterreichischen Erwachsenenbildung.

Zusammenfassung (Englisch)

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