Titelaufnahme

Titel
Diversity Management in Schulen / Claudia Kaluza ; Bernhard Schimek
Weitere Titel
Diversity management in schools
VerfasserSchimek, Bernhard ; Kaluza, Claudia
Begutachter / BegutachterinRauch, Franz ; Krall, Johannes Florian
Erschienen2014
Umfanggetr. Zähl. : graph. Darst.
HochschulschriftKlagenfurt, Alpen-Adria-Univ., Diss., 2014
Anmerkung
Im Inhaltsverz. die Teile des Inhalts den Verf. zugeordnet
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Diversität / Inklusion / Gerechtigkeit / Schulentwicklung / Diskriminierung / Anerkennung / Diversity Management / Schule
Schlagwörter (GND)Diversity Management / Schule
URNurn:nbn:at:at-ubk:1-5770 Persistent Identifier (URN)
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Diversity Management in Schulen [9.33 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der Ausgangspunkt der Dissertation sind folgende Fragestellungen: Wie kann ein Schulsystem bzw. eine einzelne Schule mÃgliche Benachteiligungen aufgrund bestimmter IdentitÃ$tsmerkmale erkennen und ausgleichen, insbesondere da Ressourcen und HandlungsmÃglichkeiten begrenzt sind? Wie kann im Angesicht von Vielfalt und Unterschiedlichkeit von IdentitÃ$ten sowie den damit verbundenen besonderen BedÃrfnissen Gerechtigkeit in der Schule verstanden werden und welche Gerechtigkeitskriterien kÃnnen Anwendung finden? Wie kann die Aufmerksamkeit schulischer Entwicklung wirksam und begrÃndbar darauf gerichtet werden, wo der grÃÃte Handlungsbedarf besteht? Befragt werden Diversity Management Theorien und Modellen hinsichtlich adaptierbarer und Ãbertragbarer Elemente fÃr Schule als lernende Organisation. Als pÃ$dagogisches Tool fÃr Schulentwicklung wird daraus das Diversity Management Verfahren fÃr Schulen (DiMiS-Verfahren) entwickelt. Theoretische Grundlagen dafÃr sind die Auseinandersetzung mit Sozialisation in der Schule, Gerechtigkeit und Anerkennung sowie mit den Dimensionen von DiversitÃ$t Ethnie und Sprachenvielfalt, Gender und sexuelle Orientierung, soziale Herkunft, Religion und Weltanschauung sowie physische und psychische FÃ$higkeiten. Mit dem DiMiS-Verfahren werden subjektiv empfundene Diskriminierungs- und Anerkennungsmomente von SchÃler/innen erfasst, um so Schulen zu ermÃglichen, benachteiligte Gruppen in den Blick zu nehmen und entsprechende gerechtigkeitsfÃrdernde MaÃnahmen zu entwickeln. Das DiMiS-Verfahren besteht aus einer Online-Fragebogenerhebung und einer Diversity Scorecard. Die Online-Fragebogenerhebung erfasst fÃr jede Dimension die konzipierten Bereiche UmwelteinschÃ$tzungen (Diversity-Environment-Index) und Haltungen (Diversity-Attitude-Index) von SchÃler/innen. Des Weiteren werden Schulkultur und Selbstwirksamkeitserwartung erhoben. FÃr diese vier Bereiche wird in Orientierung an Scorecard und Diversity Scorecard Modellen eine spezifische Diversity Scorecard entwickelt.

Im Evaluationsteil der Dissertation wird untersucht, inwieweit NÃtzlichkeit, Anwendbarkeit und Ébertragbarkeit des DiMiS-Verfahrens gegeben sind. Als Forschungsdesigns wird eine Evaluationsstudie als Fallstudie mit zwei FÃ$llen im Multiple Case Design im Rahmen eines partizipativen Forschungsprozesses durchgefÃhrt. Die Informations- und Datenquellen umfassen u.a. Dokumentationen der Kick-Off- und der RÃckmeldeveranstaltung, Beobachtungsnotizen sowie Leitfaden-Interviews mit Lehrer/innen und Schulleiter/innen. Die Ergebnisse beschreiben die Wirkungen des DiMiS-Verfahrens hinsichtlich NÃtzlichkeit, Anwendbarkeit und Ébertragbarkeit.

Zusammenfassung (Englisch)

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