Titelaufnahme

Titel
Graphomotorik und die Basissinne / Agnes Innerhofer
Weitere Titel
Handwriting and the proximal senses
VerfasserInnerhofer, Agnes
Begutachter / BegutachterinFenk, August ; Löschenkohl, Erich
Erschienen2006
Umfang185 S. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftKlagenfurt, Alpen-Adria-Univ., Diss., 2006
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzKB2006 04 ; OeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Graphomotorik / taktiles System / kinästhetisches System / vestibuläres System / Feinmotorik / Grobmotorik / Schulreife / kindliche Entwicklung / sensorische Integration / Basissinne
Schlagwörter (EN)handwriting / tactile system / proprioceptive system / vestibulare system / finemotor developement / schoolreadiness / development of a child / sensory integration / proximal senses
Schlagwörter (GND)Vorschulkind / Wahrnehmungsstörung / Schreibmotorik / Störung / Kind / Psychomotorik / Wahrnehmung / Entwicklungspsychologie
URNurn:nbn:at:at-ubk:1-5570 Persistent Identifier (URN)
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Graphomotorik und die Basissinne [7.61 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Entwicklung der Feinmotorik und der Graphomotorik verlÃ$uft parallel zur Gesamtentwicklung des Kindes und steht in engem Zusammenhang mit der Wahrnehmungsentwicklung im Bereich der Basissinne.

WahrnehmungsstÃrungen und damit in Verbindung stehende StÃrungen der graphomotorischen Entwicklung sind ein wichtiger Indikator dafÃr, ob ein einzuschulendes Kind schulischen Anforderungen ausreichend gerecht werden kann.

Der folgenden Arbeit gingen die Fragestellungen voraus, ob WahrnehmungsstÃrungen der Basissinne tatsÃ$chlich StÃrungen im Bereich der Graphomotorik mit sich bringen, und ob es Unterschiede in der EinschÃ$tzung von KindergÃ$rtnerinnen und Eltern betreffend Schulreife und einer eventuell vorhandenen Problematik im Bereich der Graphomotorik eines Kindes gibt. Folgende Hypothesen wurden aufgestellt:

Hypothese A: StÃrungen im Bereich der drei Basisfunktionen der Wahrnehmung (taktile Wahrnehmung, kinÃ$sthetische Wahrnehmung und vestibulÃ$re Wahrnehmung) eines Kindes treten ÃberzufÃ$llig hÃ$ufig zusammen mit StÃrungen der Graphomotorik auf.

Hypothese B1: Eltern beurteilen StÃrungen im Bereich der Graphomotorik bei ihrem Kind hÃ$ufiger optimistischer als die das Kind betreuende KindergÃ$rtnerin.

Hypothese B2: Eltern schÃ$tzen die Schulreife ihres Kindes hÃ$ufiger positiver ein, als die das Kind betreuende KindergÃ$rtnerin.

Zur PrÃfung dieser Hypothesen wurde eine Untersuchung von 151 Vorschulkindern durchgefÃhrt. Mit Hilfe standardisierter Untersuchungsinstrumente zur Feststellung sensomotorischer und graphomotorischer Fertigkeiten sowie FragebÃgen an Eltern und KindergÃ$rtnerinnen, konnte Hypothese B1 und B2 abgesichert werden.

Hypothese A konnte eingeschrÃ$nkt auf die taktile und kinÃ$sthetische Wahrnehmung ebenfalls abgesichert werden. FÃr den Teilbereich der vestibulÃ$ren Wahrnehmung musste die 0-Hypothese vorlÃ$ufig beibehalten werden. ZusÃ$tzli prognostische Wert der Untersuchungsinstrumente "FÃrderdiagnostik zum Schulanfang (FDS)" und "Graphomotorisches ErgÃ$nzungsbild (GEB)", sowie eine hohe Inanspruchnahme logopÃ$discher FÃrderung in der Vorschulzeit.

Aufgrund der Ergebnisse dieser Untersuchung lÃ$sst sich die Forderung rechtfertigen, die Erkenntnisse Ãber die Wahrnehmungs- und Bewegungsentwicklung und deren Bedeutung fÃr schulisches Lernen sowohl in der VorschulpÃ$dagogik als auch in den Methoden schulischen Lehrens und Lernens grundlegend zu verankern.

Zusammenfassung (Englisch)

The finemotor- and handwriting development takes a parallel course to the general development of a child and is tightly connected with the development of perception in the area of the proximal senses.

Disorders of perception in connection with disorders of the handwriting development are important indicators therefore, if a school beginner has got the qualifications for mastering the high demand of school performance.

Prior to the following work, I posed the questions, if disorders of perception of the proximal senses really produce disorders of handwriting, and if there are distinctions in the judgement of parents and kindergarten teachers, concerning school readiness and a possibly existing problem of handwriting of a child.

The following hypothesises have been set up:

Hypothesis A: Disorders in the area of the three proximal senses of perception (tactile perception, proprioceptive perception and vestibulare perception) appear overabundant accidantelly together with disorders of handwriting.

Hypothesis B1: Parents judge disorders in the area of handwriting of their child more often more optimistically than the child's kindergarten teacher.

Hypothesis B2: Parents judge school readiness of their child more often in a more positive way than the child's kindergarten teacher.

To check the hypothesises, there has been made an exploration of 151 children in preschool age. With the help of standardized instruments for determining sensomotorial an handwriting qualifications and questionaires for parents and kindergarten teachers, Hypothesis B1 and B2 could have been proofed. Hypothesis A could have also been proofed, but limited to the tactile and proprioceptive perception. Concerning the vestibulare perception the 0-Hypothesis has to be kept up temporarily.

Additional results are proving the high prognostic value of the exploration instruments "FÃrderdiagnostik zum Schulanfang (FDS)" and "Graphomotorisches ErgÃ$nzungsbild (GEB)", and also a high claim of logopadical support in preschool time.

On account of the results of these analysis, the demand could be justified, that the knowledge about the development of perception and motion and their significance for learning purposes has to be anchored as a basic requirement in preschool education and also in the methods of teaching and learning at school.

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