Titelaufnahme

Titel
Vorverurteilungen durch Medien : von mangelnder Ethik, Sensations-Journalismus bis zur Verletzung der Privatsphäre / Harald Schaffer
Weitere Titel
Preconvictions from the media
VerfasserRaffer, Harald
Begutachter / BegutachterinFenk, August ; Winter, Rainer
Erschienen2012
Umfang486 S. : Ill.
HochschulschriftKlagenfurt, Alpen-Adria-Univ., Diss., 2012
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Vorverurteilungen / Medien / Ethik / Moral / Journalismus / Privatsphäre / Menschenrecht / Meinungsfreiheit
Schlagwörter (GND)Massenmedien / Vorverurteilung / Sensationsjournalismus
URNurn:nbn:at:at-ubk:1-5051 Persistent Identifier (URN)
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Vorverurteilungen durch Medien [4.65 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Vorverurteilungen durch Medien gehÃren lÃ$ngst zum Medien-Alltag.

Nicht nur der immer wieder zitierte "bÃse" Boulevard, auch sogenannte "seriÃse BlÃ$tter" und staatliche Rundfunk und TV -Stationen halten es mit Medienethik, PersÃnlichkeits- und Menschenrechten nicht immer so genau. Presserat und Pressekodex entpuppen sich als FeigenblÃ$tter fÃr eine in westlichen Demokratien angeblich funktionierende Presse- und Meinungsfreiheit. Die vorliegende Arbeit soll zeigen, dass durch Medienkampagnen nicht nur an Einzelpersonen gezielt Rufmord verÃbt wird, sondern Gruppen und Staaten Opfer von Falschinformationen werden.

Immer Ãfter fÃhren massive SparmaÃnahmen bei Verlagen, Herausgebern und Sendeanstalten zu folgenschweren Fehlern, die Medienethik wird auf dem Altar der Leser- und Quotenzahlen geopfert.

Wer wochenlang durch Indiskretionen der BehÃrden und Medien als Krimineller an den Pranger gestellt wird, gilt in unserer schnelllebigen Gesellschaft auch nach einem gerichtlichen Freispruch keinesfalls als "unschuldig". Auf diese Weise werden Karrieren ruiniert, Institutionen zerstÃrt, Minderheiten attackiert und unter dem Deckmantel der Pressefreiheit Menschenrechte mit FÃÃen getreten. Diese Arbeit blickt hinter Kulissen der Medien - und beweist deren negative EinflÃsse. Sei es durch internationale, aber auch durch spektakulÃ$re Beispiele in Europa. NÃ$her beleuchtet werden aufsehenerregende FÃ$lle der Vorverurteilung und deren Folgen fÃr Betroffene im deutschsprachigen Raum. Diese Sachverhalte werden durch Dutzende zitierte und jahrelang gesammelten Meldungen der Austria Presse-Agentur (inkl. OTS) und anderer Agenturen sowie Meldungen in Printmedien dokumentiert und Beispiele der Vorverurteilung und VerstÃÃe gegen die Medienethik durch Fachliteratur belegt.

Eine Kurzumfrage unter Chefredakteuren verfestigt das Bild.

Zusammenfassung (Englisch)

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