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Title
Wege zum Selbst in der Kunsttherapie : dargestellt anhand von Bildern der Reha-Klinik Klagenfurt / Dania Brucker
Additional Titles
Ways to the self in arttherapie.
AuthorBrucker, Dania
CensorMenschik-Bendele, Jutta ; Krefting, Axel
Published2010
Description245 S. : Ill.
Institutional NoteKlagenfurt, Alpen-Adria-Univ., Diss., 2010
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
LanguageGerman
Bibl. ReferenceKB2010 04 ; OeBB
Document typeDissertation (PhD)
Keywords (DE)Selbst / Kunsttherapie / Psychotherapie / Gehirnforschung / Bilderarbeit / Selbstentwicklung / Ich-Entwicklung / Individuation / Individuationsprozess / Schöpferkraft
Keywords (GND)Kunsttherapie / Selbst
URNurn:nbn:at:at-ubk:1-4090 Persistent Identifier (URN)
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Wege zum Selbst in der Kunsttherapie [3.86 mb]
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Abstract (German)

In dem sechswÃchigen Behandlungsprogramm einer Rehabilitations-Klinik fÃr psychische Erkrankungen entstehen im Rahmen von Kunsttherapiegruppen Bilderserien, in denen sich der "Weg zum Selbst" darstellt. Dabei werden insgesamt acht Serien, jeweils vier Frauen und vier MÃ$nner, beschrieben, interpretiert und ausgewertet. In fÃnf Serien zeigt sich die Entwicklung eines autonomen Selbst oder auch eines neuen Selbstentwurfs. Um RÃckfÃ$lle zu verhindern, ist die Konkretisierung der entwickelten Bilder im alltÃ$glichen Leben die Herausforderung nach dem Rehabilitationsaufenthalt. In den meisten FÃ$llen ist dabei psychotherapeutische Begleitung zu empfehlen. Bei drei Patienten ist die Selbstentwicklung in Gang gekommen. Aufgrund des Vorliegens einer strukturellen Ich-SchwÃ$che zeigt sich der Behandlungszeitraum von sechs Wochen als zu kurz gefasst. Auf die groÃe Bedeutung einer VerlÃ$ngerung der Behandlungsdauer und auch der ambulanten psychotherapeutischen Weiterbehandlung wird hingewiesen. Die Unterschiede in den Bilderserien von MÃ$nnern und Frauen zeigen sich in der Problematik der Identifizierung mit dem eigenen Geschlecht, wo fÃr Frauen dies meist die Mutter und fÃr MÃ$nner der Vater ist. Daraus resultieren Entwicklungsblockaden, wodurch eine autonome Ich-Entwicklung verhindert wird. Die theoretischen AnsÃ$tze der Analytischen Psychologie, der Psychoanalytischen Theorie, der modernen Ich-Psychologie und der Gehirnforschung werden zur Beantwortung der gestellten Fragen herangezogen. Folgende zentrale Begriffe werden dabei beschrieben: Der Individuationsprozess, das Selbst, das Symbol, die Entwicklung des SchÃpferischen, das Ich im Mythos und die Kunsttherapie mit den Aspekten der Bildinterpretationen. In der vorliegenden Dissertation wurde, wie bereits eingangs formuliert, nachgewiesen, dass mit Hilfe der Methode der Kunsttherapie "die Wege zum Selbst" sichtbar gemacht werden kÃnnen.

Die in den Kunsttherapiegruppen entstandenen Bilderserien wurden Ãber einen lÃ$ngeren Zeitraum hinweg fotografiert. Die Auswahl der Bilderserien erfolgte nach den Kriterien der GeschlechtszugehÃrigkeit und der Bilderart. Es wurden vornehmlich Bilderserien mit metaphorischen Bilderarten zur Untersuchung herangezogen. An deren Entstehung ist der gesamte Hirnbereich beteiligt, und kann auch als Zusammenarbeit des Bewusstseins mit dem Unbewussten bezeichnet werden. Mit Hilfe der Methode der Kunsttherapie ist es mÃglich, Zugang zu den eigenen inneren, oft unbewussten Bildern zu erhalten und diese sichtbar zu machen, zu bearbeiten, und daraus resultierend weiterzuentwickeln, was bedeutet, in Kontakt mit dem eigenen schÃpferischen Potential zu kommen. Die dabei entwickelten inneren Bilder werden "handlungsanleitend" und damit zum Motor der VerÃ$nderung in der konkreten Welt.

Abstract (English)

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