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Title
Hedgingstrategien für Stromvertriebsgesellschaften in liberalisierten Energiemärkten : Perspektiven für den europäischen Strommarkt
Additional Titles
Hedging strategies for power marketers in liberalised energy markets
AuthorBrauneis, Alexander
CensorNadvornik, Wolfgang ; Rendl, Franz
Published2006
DescriptionX, 239 Bl. : graph. Darst.
Institutional NoteKlagenfurt, Alpen-Adria-Univ., Diss., 2006
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
LanguageGerman
Bibl. ReferenceKB2006 07 ; OeBB
Document typeDissertation (PhD)
Keywords (DE)Liberalisierte Energiemärkte / Preisrisiko / Risikomanagement / Spotpreismodelle / effiziente Energieportfolios / Beschaffungsstrategien / Optimierung
Keywords (EN)liberalised energy markets / price risk / riskmanagement / spotprice modelling / efficient powerportfolios / optimal portfolio choice
Keywords (GND)Österreich / Elektrizitätsversorgungsunternehmen / Energierecht / Energiemarkt / Liberalisierung / Preispolitik / Risikomanagement / Hedging
URNurn:nbn:at:at-ubk:1-1137 Persistent Identifier (URN)
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Hedgingstrategien für Stromvertriebsgesellschaften in liberalisierten Energiemärkten [12.81 mb]
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Abstract (German)

Marktteilnehmer in den jÃngst liberalisierten EnergiemÃ$rkten sehen sich in besonderem Ausmaà mit Preisrisiken konfrontiert. Dieser Umstand erwÃ$chst aus den besonderen Eigenschaften der Ware Strom, eine Vervielfachung des Preises an GroÃmÃ$rkten binnen weniger Stunden ist ein regelmÃ$Ãig zu beobachtendes PhÃ$nomen. Die Absicherung dieser Risiken mittels derivativer Instrumente wie bÃrsengehandelten Futureskontrakten stellt folglich ein dringendes Erfordernis fÃr Stromvertriebsgesellschaften dar.

Ein ausgeprÃ$gtes VerstÃ$ndnis der an BÃrsen zu beobachtenden Preisdynamik wird im Zuge einer detaillierten Auseinandersetzung mit verschiedenen Spotpreismodellen erarbeitet, eine empirische Untersuchung validiert zudem die Tauglichkeit dieser Modelle zur Erfassung der Eigenschaften empirischer Marktdaten. Als in diesem Zusammenhang Ãberlegen stellen sich Regime Switching Modelle heraus, die gegenÃber anderen Modellklassen als einzige in der Lage sind, alle zuvor gefundenen stylized facts von Strompreiszeitreihen in einem befriedigenden Maà abzubilden.

Die aus dieser besonderen Preisdynamik erwachsenden Risiken kÃnnen durch bÃrsengehandelte Terminprodukte abgegeben werden. Mit Futureskontrakten stehen geeignete Instrumente zur VerfÃgung die Beschaffung elektrischer Energie zu einem vorab fixierten Preis zu bewerkstelligen und somit auÃergewÃhnlich hohen Marktpreisen zu entgehen. Jedoch wird in diesem Fall auch auf die MÃglichkeit verzichtet, von sinkenden Marktpreisen zu profitieren, es erhebt sich im Folgenden die Frage nach einer spezifischen Portfoliostruktur aus Terminprodukten und dem kÃnftigen Zukauf bzw. Verkauf am Markt zu geltenden Marktpreisen. Die Antwort auf diese Frage wird, wiederum anhand empirischer Daten, unter Risiko-Nutzen Aspekten gegeben, nach MaÃgabe einer expliziten Nutzenfunktion wird der durch die Portfoliostruktur gestiftete Nutzen mittels Monte-Carlo Simulationstechni kann jedoch durch diese OptimierungsbemÃhungen gegenÃber vermeintlich trivialen Portfoliostrukturen eine marginale Verbesserung erzielt werden.

Insbesondere zeigt sich unter der angesprochenen Zielsetzung der Bedarf zu Zeiten besonders volatiler Preise die Portfoliostruktur zugunsten von Terminprodukten zu adaptieren.

Abstract (English)

Power marketers in recently liberalised electricity markets must face substantial price risks. In comparison to other commodity markets electric power is highly volatile, consequently adequate risk management strategies are of great importance. Established wholesale markets for electricity offer derivative instruments to hedge these risks. In order to understand electricity price dynamics empirical market data is examined. Several spotprice models are tested for their ability of reflecting stylised facts of spotprice time series, finally it is argued that regime switching models perform best for the purpose of modelling market data.

The question to which extent a power marketer should hedge his need of physical electricity by financial products and which amount is left to volatile market prices is answered in a risk-return framework. The structure of an optimal portfolio depends on risk preferences which are modelled by a specific utility function. It can be shown that optimised portfolios perform marginally better compared to simple reference portfolios. Particularly under the chosen objective function, during volatile periods electricity is hedged to a greater extent by futures contracts.

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