Titelaufnahme

Titel
Kinematographische Differenz / Markus Brandstätter
Weitere Titel
Kinematographic difference
VerfasserBrandstätter, Markus
Begutachter / BegutachterinPechriggl, Alice ; Berger, Wilhelm
Erschienen2006
Umfang131 Bl. : DVD ; Ill.
HochschulschriftKlagenfurt, Alpen-Adria-Univ., Diss., 2006
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
DVD u.d.T.: Gleichzeitigkeit und Gedächtnis
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzKB2006 04 ; OeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Erkenntnistheorie/Zeit/Raum/fundamental Ontologie/organloser Körper/Wunschmaschine/Kinematograph/Kontrast/Spannung/
Schlagwörter (GND)Zeit / Raum / Erkenntnistheorie / Film / Wahrnehmung / Filmtechnik / Ontologische Differenz / Gedächtnis / Gleichzeitigkeit / DVD-ROM
URNurn:nbn:at:at-ubk:1-1041 Persistent Identifier (URN)
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Kinematographische Differenz [6.83 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

[Sub-sumierende VerschrÃ$nkung] Die [Elemente] der [kinematographischen Differenz] [bilden] ihre [kontrastierten Einstellungen].

FÃr Eisenstein ist die [Einstellung] die [Zelle] der [Montage] und der in ihr auftretende [Konflikt] bereits [potentielle Montage]. In [kontrastierten Einstellungen] [durchlÃ$uft] jedoch der [Kontrast] seine eigene [Spannung] und wird dadurch [selbst] zu einem [potentiellen MontagevermÃgen], welches aus sich [organisiert] und [selbst] wieder [evolutiv organische KrÃ$fte] [hervorbringt]. Ein solches [Modell] von [Spannung] bringt bereits in nur einer [Einstellung] seine [Kontraste] und [seine Variationen] zum [Erscheinen].

Folgesatz:

In [kontrastierten Einstellungen] [organisieren] sich [evolutiv organische KrÃ$fte].

Analogsatz:

[Evolutiv organische KrÃ$fte] [bringen] [zugleich] [kontrastierte Einstellungen] [hervor].

Folgesatz:

[Evolutiv organische KrÃ$fte] [vollziehen] ihrer [Bewegung] nach - [evolutiv organische ÉbergÃ$nge] und [bilden] durch ihre [evolutiv organischen Kontraste] ihre eigenen [evolutiv fragmentarischen Systeme] aus.

"Die VerknÃpfung von Ursache und Folge, das heiÃt, der Ébergang von einem Zustand in einen anderen, ist zugleich auch eine Existenzform der Zeit, eine Materialisierung dieses Begriffes in der Alltagspraxis. Doch eine Ursache, die eine bestimmte Folge hat, wird keinesfalls abgestoÃen wie eine Raketenstufe, die ihre Aufgabe erfÃllt hat. Wenn wir es mit einer Folge zu tun haben, dann kehren wir doch auch zu deren Quellen, den Ursachen zurÃck, drehen also - formal gesprochen - mit Hilfe des BewuÃtseins die Zeit zurÃck!" A. Tarkovsky [1 Synthesesprung der [kinematographischen Differenz]]:

[Erfahrende- wie denkende Vernunft] [werden] von [evolutiv organischen KrÃ$ften] [affiziert].

"Unter Affekt verstehe ich die Erregungen unseres KÃrpers, durch welche das TÃ$tigkeitsvermÃgen eben dieses KÃrpers vermehrt gefÃrdert oder gehemmt wird, und zugleich die Ideen dieser Erregungen.

Wenn wir also von einer dieser Erregungen die vollentsprechende Ursache sein kÃnnen, dann verstehe ich unter Affekt eine Handlung, im anderen Falle ein Leiden."3 "In Anwendung der Form kann die Musik Resultate erzielen, die die Malerei nicht erreichen kann. Andererseits bleibt hinter manchen Eigenschaften der Malerei die Musik zurÃck. Z.B. hat die Musik die Zeit, die Ausdehnung der Zeit zur VerfÃgung. Die Malerei aber kann dagegen, indem sie den erwÃ$hnten Vorzug nicht besitzt, in einem Augenblick den ganzen Inhalt des Werkes dem Zuschauer bringen, wozu wieder die Musik nicht fÃ$hig ist." Wasily Kandinsky fÃgt dieser [Éberlegung] eine [subsumierende Bemerkung] an, nÃ$mlich - "Diese Unterschiede sind wie alles in der Welt, relativ zu verstehen. Im gewissen Sinne kann die Musik die Ausdehnung in der Zeit vermeiden und die Malerei - diese Ausdehnung anwenden. Wie gesagt, haben alle Behauptungen einen nur relativen Wert." [2 Synthesesprung der [kinematografischen Differenz]]:

[Erfahrende- wie denkende Vernunft] [bilden] durch [evolutiv organische VerschrÃ$nkungen] ihre [evolutiv organischen Kontraste] und [affizieren] sich [gegenseitig].

Folgesatz:

[Erfahrende- wie denkende Vernunft] [bilden] durch [evolutiv organische Kontraste] ihre [evolutiv organischen ÉbergÃ$nge].

[3 Synthesesprung der [kinematografischen Differenz]]:

Aus [aktuell] [wird] [virtuell] - aus [virtuell] [wird] [aktuell] - eine in beide [Bewegungsrichtungen] [kontrastierend appellierende VerschrÃ$nkung] der [erfahrenden- wie der denkenden Vernunft].

[ÉbergÃ$nge], wie sie von der [efahrenden Vernunft] hin zur [denkenden Vernunft], und von der [denkenden Vernunft] hin zur [erfahrenden Vernunft] [vollzogen] [werden], also von der [Zustandsform] [aktuell] zur [Zustandsform] [virtuell] und umgekehrt [Ãbergehen], [bringen] auch [zugleich] ihre eigenen [evolutiv organischen Spannungen und Kontraste] [hervor]. Hierin gleicht die [Vernunftbewegung] der [kinematografischen Bewegung]. Jedoch ist der [Kinematograph] als [Aggregat] nicht in der [Lage] sich [selbst] zu [affizieren] um [vernÃnftige SprÃnge] zu [erzielen]. Der [Kinematograph] [vollzieht] einzig die [Bewegung] seiner ihm [vorgegebenen] [Apparatur] und dient den [Bildern] als [Aggregat]. Durch das [kinematographische Aggregat] [werden] die [vor - lÃ$ufig] auf dem [Filmstreifen] [fixierten Bilder] von ihrer [Fixierung] [befreit] und [erfahren] die [MÃglichkeit] einer [Ã$sthetischen ent - Faltung].

[vor - lÃ$ufige Synthesis]:

[Ã$sthetische Projektion] und [Ã$sthetische ent - Faltung] [bedingen] sich fÃr eine [erfahrende- wie denkende Vernunft] [gegenseitig] "Es geht - ich wiederhole es noch einmal - um die Zeit in der Form eines Faktums! Das ideale Kino ist fÃr mich die Filmchronik, die ich nicht etwa als eine Filmgattung, sondern als eine Art, das Leben zu rekonstruieren, ansehe"A. Tarkovsky Bei Kant [werden] durch die [Urteilskraft] [Verstand und Einbildungskraft] in einem [VerhÃ$ltnis] [gegen - einander] [betrachtet]. [Objektiv], als ein [Verfahren] des [transzendentalen Schematismus] und notwendig zur [Erkenntnis] [gehÃrig], [subjektiv] jedoch, als ein [VermÃgen] den [GemÃtszustand] durch ein [empfindbares VerhÃ$ltnis] zu [affizieren].

"Im Ã$sthetischen Sinnes-Urteile ist es diejenige Empfindung, welche von der empirischen Anschauung des Gegenstandes unmittelbar hervorgebracht wird, im Ã$sthetischen Reflexionsurteile aber die, welche das harmonische Spiel der beiden ErkenntnisvermÃgen der Urteilskraft, Einbildungskraft und Verstand im Subjekt bewirkt, indem in der gegebenen Vorstellung das AuffassungsvermÃgen der einen und das DarstellungsvermÃgen der andern einander wechselseitig befÃrderlich sind, welches VerhÃ$ltnis in solchem Falle durch diese bloÃe Form eine Empfindung bewirkt, welche eines Urteils ist, das darum Ã$sthetisch heiÃt und als subjektive ZweckmÃ$Ãigkeit (ohne Begriff) mit dem GefÃhl der Lust verbunden ist." [4 Synthesesprung der [kinematographischen Differenz]]:

[Subjektiv] [formen] sich [evolutiv kontrastierte Einstellungen] welche [unmittelbar] den [KÃrper] [affizieren] und [sub-sumierend [objektiv] verschrÃ$nken].

Zusammenfassung (Englisch)

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